Ottmar Aockerblom

Ottmar Robert Paul Aockerblom (* 20. Februar 1890 in Duisburg; † 16. Juni 1981 in Bonn) war ein deutscher Bergbau- und Energie­manager.

Leben

Ottmar Aockerblom war Sohn des Fabrikdirektors Vales Aockerblom. Nach dem Abitur in Bochum und einer ersten praktischen Tätigkeit im Eisen- und Stahlwerk Hoesch in Dortmund studierte er ab 1911 an der Bergakademie Clausthal, wo er Mitglied des Corps Montania wurde, und der Bergakademie Berlin. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Kriegsfreiwilliger teil. 1919 legte er das Dipl.-Ing.-Examen ab. Zunächst zwei Monate Steiger bei den A. Riebeck’schen Montanwerken, vier Monate Direktionsassistent auf der Grube Olba in der Oberlausitz und neun Monate Direktionsassistent auf der Gewerkschaft Hohenzollernhall in Bösau, wurde er 1921 Betriebsleiter der Anhaltischen Kohlenwerke. 1925 wurde er Bergwerksdirektor der Gewerkschaft Gustav und der Gewerkschaft Amalie sowie später Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Gustav, Braunkohlenwerk und Großkraftwerk in Deitingen.

Aockerblom gehörte dem Vorstandsrat und Arbeitsausschuss für Abraum- und Fördertechnik des Deutschen Braunkohlen-Industrievereins e. V. an.

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Dr. Ing. Ottmar Aockerblom in der Datenbank Find a Grave, abgerufen am 9. Januar 2024.
  2. ↑ Anschriftenliste des Weinheimer SC. 1928, S. 74.
Personendaten
NAME Aockerblom, Ottmar
ALTERNATIVNAMEN Aockerblom, Ottmar Robert Paul
KURZBESCHREIBUNG deutscher Bergbau- und Energiemanager
GEBURTSDATUM 20. Februar 1890
GEBURTSORT Duisburg
STERBEDATUM 16. Juni 1981
STERBEORT Bonn