Peter Otto Bongartz (* 18. Juli 1895 in Aachen; † 21. Mai 1970 in Köln) war ein deutscher Architekt.

Otto Bongartz studierte nach dem Ersten Weltkrieg an der Technischen Hochschule Aachen und absolvierte anschließend (1921–1923) das Referendariat als Vorbereitung für eine Tätigkeit im öffentlichen Bauwesen. Parallel dazu arbeitete er 1921–1922 im Büro von Hans Sturm in Aachen, dann 1922 bei August Biebricher in Krefeld. 1923–1925 war Bongartz Mitarbeiter bei Eduard Jobst Siedler in Berlin; gemeinsam errichteten sie von 1926 bis 1929 den Neubau des Rathauses Zehlendorf (Berlin).
1925 ging Bongartz nach Köln, um unter dem neu berufenen Stadtbaudirektor Adolf Abel im Hochbauamt der Stadt zu arbeiten; 1935–1948 war er selbst Leiter dieses Amtes. 1948 machte sich Bongartz mit einem eigenen Büro selbständig; er wirkte u. a. beim Wiederaufbau vieler kriegsbeschädigter Kirchen im Erzbistum Köln, seine Kirchenneubauten der Nachkriegszeit zeigen die Handschrift eines eher konservativen Architekten.
Bongartz war seit 1926 mit Margarete Susanne Helene Everling verheiratet. Er verstarb 1970 im Alter von 74 Jahren und wurde im Familiengrab auf dem Kölner Südfriedhof (Flur 32) beerdigt. Auf der Grabstätte befindet sich eine Kreuzblume.

| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bongartz, Otto |
| ALTERNATIVNAMEN | Bongartz, Peter Otto (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |
| GEBURTSDATUM | 18. Juli 1895 |
| GEBURTSORT | Aachen |
| STERBEDATUM | 21. Mai 1970 |
| STERBEORT | Köln |