Otto Bubenzer

Otto Bubenzer (* 14. August 1878 in Rebbelroth; † 24. April 1973) war ein deutscher Architekt und Bauingenieur mit Wohnsitz und Wirkungsschwerpunkt im Oberbergischen Land.

Architektur

Gebäude in der Gummersbacher Moltkestraße

Bubenzers Monumentalarchitektur erinnert in Zügen an den Jugendstil, ist aber vor allem der Heimatschutzarchitektur zuzuordnen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören:

Kirchliches Engagement

Bubenzer gehörte der „geschlossenen“ Brüderbewegung an (ab 1930 als Reiseprediger). Nach dem Versammlungsverbot von 1937 trat er im Gegensatz zu den meisten anderen führenden Repräsentanten nicht dem „Bund freikirchlicher Christen“ (BfC) bei, sondern versammelte sich hier und da mit Gleichgesinnten im Untergrund, wofür er sich zweimal vor dem Sondergericht in Köln verantworten musste. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er maßgeblich an der Neukonstituierung der „geschlossenen Brüder“ beteiligt und zählte bis zu seinem Tod zu deren führenden Vertretern.

Familie

Bubenzer war mit Selma geb. Dannenberg (1884–1961) verheiratet und hatte mit ihr vier Kinder.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Barbara Pankoke: Die Villa Carl Bubenzer in Freudenberg. In: Denkmalpflege in Westfalen-Lippe, Heft 1/2006 (online als PDF-Datei mit ca. 3,48 MB), S. 23ff.
Personendaten
NAME Bubenzer, Otto
KURZBESCHREIBUNG deutscher Architekt
GEBURTSDATUM 14. August 1878
GEBURTSORT Rebbelroth
STERBEDATUM 24. April 1973