Fanta heiratete um 1925 Hanne Bobatsch (Johanna Fantová; * 9. April 1901 in Brünn; † 2. Januar 1981). Hanne ordnete 1929/30 Einsteins persönliche Bibliothek in Berlin.
Er betätigte sich als Graphologe, schrieb zusammen mit Willy Schönfeld für das Journal Die Schrift und nahm 1937 am dritten Internationalen Graphologischen Kongress in Paris teil.
Er emigrierte kurz vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs nach Großbritannien und verlor dadurch seinen gesamten Besitz.
Hanne Fantová emigrierte nach Fantas Tod in die USA und wurde zur Bibliothekarin ausgebildet. Sie war die letzte Lebensgefährtin Einsteins.
Fantová protokollierte bis zu Einsteins Tod Ausschnitte aus ihren fast täglichen Telefonaten mit Einstein.
Ein Bibliothekar fand diese 2004 beim Aufräumen in Princeton, wo Einstein viele Jahre am Institute for Advanced Study forschte. Peter von Becker veröffentlichte 2025 ein Buch darüber.
Veröffentlichungen
Systém kriminalistického vzdělání. Um 1930
Graphologie als Wissenschaft: (Schriftcharakterologie u. Schriftexpertise); Einf. in ihre Grundlagen u. ihre Ergebnisse. Prag, 1935
Die Kontrollanalyse; in: Die Schrift, Brünn, Jahrgang 2, S.91–121
Schriften von Doppelgängern und Doppelgänger-Schriften; in: Die Schrift; Brünn, 1937, S.65–86
Die tschechische Schrift; in: Schrift und Schreiben; Bonn, 1937
Schriftausdruck der asozialen und antisozialen Jugendlichen; in Graphologia; Prag, 1938
Einzelnachweise
↑Principal Probate Registry, 1942, Eabry-Gyton, S. 136.
↑Susanne Blumesberger, Rahel Rosa Neubauer:Die Frauen des jüdischen Prager Kreises.(PDF7,5MB)Institut für Wissenschaft und Kunst, Wien,Juli 2008,abgerufen am 19.Juni 2011(Projekt: Kreative Netzwerke und Transaktionsfelder aus historisch-biografischer Perspektive (Endbericht)).
↑Otto Fanta & Johanna Fantova.In:familytrees.genopro.com.Abgerufen am 19.Juni 2011(englisch,The ancestors and descendants of Albert Einstein):„Otto and Johanna were married.“