Otto Feucht

Otto Feucht
Unterschrift

Otto Feucht (* 19. Februar 1879 in Stuttgart; † 25. Juli 1971 ebenda) war ein deutscher Förster und Forstwissenschaftler.

Leben

Otto Feucht studierte Forstwissenschaften. Seit dem Wintersemester 1898/99 war er Mitglied der Studentenverbindung Lichtenstein Tübingen. Von 1902 bis 1948 arbeitete er in der württembergischen Forstverwaltung, ab 1926 als Leiter des Forstamts Solitude bei Stuttgart. Als Forstassessor wurde er 1908 von der Württembergischen Forstdirektion mit der Herausgabe des Schwäbischen Baumbuchs beauftragt. Er gehörte zu den führenden Naturschützern Württembergs und erkannte schon früh die Notwendigkeit einer ökologisch fundierten Waldwirtschaft. Auf seine Anregung hin wurde auch 1939 das Gebiet von Rotwildpark und Schwarzwildpark bei Stuttgart zum Naturschutzgebiet erklärt. In seinen Schriften und Vorträgen bediente er sich zahlreicher selbst angefertigter Fotos. Heute liegen über 2200 Negative und Abzüge im Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und im Naturkundemuseum Stuttgart. Seine Tochter war die Naturwissenschaftlerin Gertrud Buck-Feucht (1911–2006).

Ehrungen

Otto Feucht zu Ehren wurde eine etwa 450 Jahre alte Stiel-Eiche (Quercus robur) im Naturschutzgebiet Rotwildpark bei Stuttgart zur Otto-Feucht-Eiche ernannt.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Lichtenstein e.V. (Hrsg.): Der Tübinger Lichtenstein 1873–1933, 1933, Seite 62.
  2. 1 2 Jürgen Blümle: Baumschätze Baden-Württembergs. Zu Besuch bei den 500 ältesten und bedeutsamsten Bäumen des Landes. 2. Auflage, Verlag Oertel & Spörer, Reutlingen 2023. ISBN 978-3-96555-133-6, S. 224–225.


Personendaten
NAME Feucht, Otto
KURZBESCHREIBUNG deutscher Förster und Forstwissenschaftler
GEBURTSDATUM 19. Februar 1879
GEBURTSORT Stuttgart
STERBEDATUM 25. Juli 1971
STERBEORT Stuttgart