
Otto Frank (* 13. März 1854 in Nimburg an der Elbe; † 17. Dezember 1916 in Wien) war ein k.u.k. Feldzeugmeister und Kartograph.
Seine Eltern waren der k.k. Regimentsfeldarzt Josef Frank (1819–1893) und dessen Ehefrau Anna Müller.
Er erhielt seine Ausbildung auf der Technischen Militärakademie, kam 1876 als Leutnant zum 7. Feldartillerie-Regiment und dann in den Generalstab. Er kam zum Büro für operative und besondere Generalstabsarbeit. Von 1887 bis 1891 war er als Militärkartograph beschäftigt. Er kam 1891 als Lehrer an die Kriegsschule. 1895 kam er als Oberstleutnant zum Divisions-Artillerieregiment Nr. 8, 1887 übernahm er das Kommando über das Divisions-Artillerieregiment Nr. 18. Er wurde 1899 zunächst stellvertretender und dann ab 1901 Kommandeur des k.u.k. Militärgeographisches Instituts, das sich unter seiner Leitung einen Weltruf erarbeitete. Er folgte darin dem Feldmarschall-Lieutenant Christian von Steeb. Unter Frank wurde die stereographische Aufnahme eingeführt und eine farbige Karte geschaffen. Er erkannte den Wert einer einheitlichen Karte für ganz Österreich, aus der alle übrigen Kartenwerke abgeleitet werden sollten – etwas, was der preußische General Johann Jacob Baeyer bereits erreicht hatte.
1903 wurde er zum Generalmajor, 1907 zum Feldmarschall-Lieutenant und 1913 zum Feldzeugmeister befördert. Frank erhielt für seine Leistungen zahlreiche Auszeichnungen. Er war Ritter des Ordens der Eisernen Krone 1. Klasse mit Kriegsdekoration, Ritter des Leopoldordens, Inhaber des Militärverdienstkreuzes 3. Klasse sowie weiterer ausländischer Orden.
Frank starb 1916 als Leiter des Instituts, der Feldmarschall-Lieutenant Freiherr Arthur von Hübl wurde sein Nachfolger.
Er heiratete 1892 in Wien Louise Steinhausen (* 1857). Das Paar hatte eine Tochter.
| Personendaten | |
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| NAME | Frank, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | k.u.k. Feldzeugmeister und Kartograph |
| GEBURTSDATUM | 13. März 1854 |
| GEBURTSORT | Nimburg an der Elbe |
| STERBEDATUM | 17. Dezember 1916 |
| STERBEORT | Wien |