Otto Freudenberg (* 26. Januar 1834 in Neuwied; † 19. August 1927 in Zweibrücken) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.
Otto Freudenberg verfügte mit dem Offweilerhof in Contwig über umfangreichen Grundbesitz. Er betätigte sich politisch und trat der Nationalliberalen Partei bei. Bei der Reichstagswahl 1877 kandidierte er ohne Erfolg.
Er hatte vom 30. September 1885 als Nachfolger des verstorbenen Abgeordneten Jakob Höh ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Zweibrücken.
Freudenberg gehörte dem Landrath der Pfalz an, der am 15. August 1828 mit dem „Gesetz die Einführung der Landräthe betreffend“ gebildet wurde. Außerdem war er Mitglied des Vorstandes des Bezirkskomitees Zweibrücken des Landwirtschaftlichen Vereins Bayern. Als Vorstand leitete er die Landwirtschaftliche Bezirksschule in Zweibrücken.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Freudenberg, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung |
| GEBURTSDATUM | 26. Januar 1834 |
| GEBURTSORT | Neuwied |
| STERBEDATUM | 19. August 1927 |
| STERBEORT | Zweibrücken |