Otto Kimmig

Otto Kimmig (* 20. April 1858 in Tiengen (Hochrhein); † 17. Dezember 1913 in Bad Peterstal) war ein deutscher Lehrer, klassischer Philologe, Schriftsteller, Lyriker und Aphoristiker.

Leben

Ab 1864 besuchte er die Volksschule in Königsfeld/Schwarzwald und von 1869 bis 1878 Gymnasien in Konstanz, Karlsruhe und Freiburg. Er studierte ab 1878 in Freiburg (ein Semester) und Heidelberg (sieben Semester). Nach der Promotion 1882 zum Dr. phil. über Cicero und der Staatsprüfung war er Lehramtspraktikant am Gymnasium Freiburg. Ab 1889 lehrte er am Gymnasium Konstanz, wo er zeitweise Deutschlehrer von Martin Heidegger war. Auch unterrichtete er dort Stenographie. Seit 1907 war er Direktor ebenda. 1912 trat er wegen Krankheit in Ruhestand.

Kimmig war ein Verehrer Lessings und Verfechter des Toleranzideals. Er verwendete in seinen Schriften teils die Pseudonyme Kürenberg und Peter Sirius.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Alfred Denker: Unterwegs in Sein und Zeit: Einführung in Leben und Denken von Martin Heidegger. Stuttgart 1011, S. 26.
  2. ↑ Geschichte der Schule auf suso.schulen.konstanz.de, Anm. 23
Personendaten
NAME Kimmig, Otto
ALTERNATIVNAMEN Kürenberg (Pseudonym); Sirius, Peter (Pseudonym)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Lehrer und klassischer Philologe
GEBURTSDATUM 20. April 1858
GEBURTSORT Tiengen (Hochrhein)
STERBEDATUM 17. Dezember 1913
STERBEORT Bad Peterstal