Otto Roppelt

Otto Roppelt OSB (* 18. September 1743 in Bamberg; † 17. Dezember 1800 in Coburg) war ein Benediktinermönch und von 1792 bis 1800 als Otto III. vorletzter Abt der Benediktinerabtei Banz.

Leben

Nach Ablegung seiner Profess im Kloster Banz am 13. November 1765 war Otto Roppelt zunächst mehrere Jahre als Kanzleiassessor, seit 1785 als Kanzleidirektor und seit 1790 als Professor der beiden Rechte tätig gewesen, bevor er am 19. Juni 1792 als Kandidat der Reformfraktion unter den Mönchen zum Abt gewählt wurde. Bei aller Kompromissbereitschaft scheiterte er jedoch in seinem Versuch der Rekonziliation, so dass der Würzburger Bischof Georg Karl von Fechenbach 1798 eine Visitation anordnete, die eine Restrukturierung der Abtei bewirkte. Im Ersten Koalitionskrieg war Roppelt 1796 zur Erpressung von Kontributionen von den französischen Besatzungstruppen als Geisel nach Bamberg geführt worden. Beim erneuten Einfall derselben flüchtete er daraufhin 1800 nach Coburg, wo er am 17. Dezember 1800 infolge eines Schlaganfalls verstarb.

Literatur

VorgängerAmtNachfolger
Valerius MolitorAbt von Banz
1792–1800
Gallus Dennerlein
Personendaten
NAME Roppelt, Otto
ALTERNATIVNAMEN Otto III. (Abtname)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Abt des Benediktiner-Ordens
GEBURTSDATUM 18. September 1743
GEBURTSORT Bamberg
STERBEDATUM 17. Dezember 1800
STERBEORT Coburg