Otto Sassenroth (* 5. April 1924 in Krumbach; † 11. Dezember 1985 in Lahnstein) war ein deutscher Politiker (SPD).
Sassenroth besuchte die Volksschule in Gensingen und Oberlahnstein. Von 1938 bis 1941 absolvierte er eine Lehre im VW-Werk in Braunschweig und legte die Facharbeiterprüfung ab. Nach Abschluss der Ausbildung ging er in den Kriegsdienst und geriet in Gefangenschaft. Nach der Entlassung begann er 1945 eine Ausbildung zum Signalwerkführer bei der Deutschen Bundesbahn in Oberlahnstein. 1948 wurde er zum Beamtenanwärter ernannt und nach Sankt Goarshausen versetzt. 1954 wurde er zum Beamten der Deutschen Bundesbahn ernannt. Dort war er als Eisenbahner tätig und war zeitweise Vorsitzender des Betriebsrats.
Seit 1945 war er Mitglied der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands.
1947 trat Sassenroth in die SPD ein. Dort war er Vorsitzender des Ortsvereins Sankt Goarshausen und des Kreisverbands. Seit 1953 war er Bezirksvorsitzender der Jusos Rheinland/Hessen-Nassau. Von 1952 bis 1964 war er Mitglied des Kreistags, danach gehörte er bis 1969 dem Kreisausschuss an.
Bei den Landtagswahlen 1951 und 1955 wurde er jeweils als Abgeordneter in den Rheinland-Pfälzischen Landtag gewählt, dem er bis 1959 angehörte. Im Landtag gehörte er zunächst dem Ausschuss für Wirtschaft und Wiederaufbau, später dem Kulturpolitischen Ausschuss an.
Bei der Bundestagswahl 1953 kandidierte er auf der Landesliste der SPD Rheinland-Pfalz, verpasste aber den Einzug ins Parlament.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sassenroth, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdL |
| GEBURTSDATUM | 5. April 1924 |
| GEBURTSORT | Krumbach |
| STERBEDATUM | 11. Dezember 1985 |
| STERBEORT | Lahnstein |