Otto Seele arbeitete als Schlagwerker und Paukist in zahlreichen Orchestern, vom 15. August 1891 bis 1918 war er Mitglied des Theater- und Gewandhausorchesters in Leipzig. Er komponierte und verlegte musikalische Werke und verfasste Instrumentalschulen für Pauke, Xylophon und kleine Trommel. In Leipzig betrieb er ein Fachgeschäft für Schlaginstrumente, Orchesterutensilien und Utensilien für Artisten und Musikclowns. Weiterhin betätigte er sich als Musikverleger für Schlagzeug.
Wirkungsstätten
In seiner Paukenschule von 1895 erwähnt Otto Seele folgende Engagements:
123Hans-Rainer Jung: Das Gewandhausorchester. Faber und Faber, Leipzig 2006, ISBN 3-936618-86-0.
↑Hans-Joachim Nösselt: Das Gewandhausorchester: Entstehung und Entwicklung eines Orchesters. Koehler & Amelang, 1943, S. 254 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Eigendarstellung der Firma Otto Seele in einer Ausgabe von Souvenir de Cirque Renz, 25. Auflage, Bestand der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern, Signatur Mus 14.027
↑Schaubs-Garten: Ein beliebtes Gartenlokal in der Wolfsschlucht 23 in Kassel. Deutsch-Soziale Blätter. 1898 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Baron Paul von Derwies; † um 1880; ein reicher Russe mit deutschem Namen und niederländischen Vorfahren; lebte wechselweise in Nizza und Lugano. David Mason Greene: Greene's biographical encyclopedia of composers. 2007, ISBN 0-385-14278-1, S. 890 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
1234Friedrich Hofmeister: Musikalisch literarischer Monatsbericht. Dezember 1893, S. 510, Musik für Schlaginstrumente Hofmeister XIX Online
1234Friedrich Hofmeister: Musikalisch literarischer Monatsbericht. November 1894, S. 478 Hofmeister XIX Online
↑Friedrich Hofmeister: Musikalisch literarischer Monatsbericht. September 1895, S. 350 Hofmeister XIX Online
↑Friedrich Hofmeister: Musikalisch literarischer Monatsbericht. September 1898, S. 390 Hofmeister XIX Online
↑Fr. Pazdirek: Universal-Handbuch der Musikliteratur aller Völker Band 28, S. 551; Textarchiv– Internet Archive. Rafael Lukjanik ordnet die Schule in seiner Arbeit fälschlich dem Verlag Zimmermann 1898–1903 zu.