Otto Wenig (* 30. April 1911 in Schönebeck/Elbe; † 23. April 1972 in Bonn) war ein deutscher Theologe und Bibliothekar.
Otto Wenig besuchte das Reformgymnasium in Schönebeck (Elbe) und legte dort seine Reifeprüfung ab. Anschließend studierte er Evangelische Theologie, Religionswissenschaft und Indologie an den Universitäten in Halle, Wien, Göttingen und Marburg. Sein erstes theologisches Examen legte er 1935 ab, das zweite Examen 1940. Im Jahre 1940 promovierte er bei Friedrich Karl Schumann an der Universität Halle.
Von 1937 bis 1950 war Wenig als evangelischer Pfarrer in Merseburg tätig und zwar an der Neumarktkirche St. Thomae und am Merseburger Dom. Im Jahre 1950 begann er als Bibliotheksreferendar an der Universitätsbibliothek Halle bzw. an der Deutschen Staatsbibliothek in Berlin die Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst, dort legte er 1952 die Fachprüfung ab. Bis 1956 war er an der Deutschen Staatsbibliothek als Bibliothekar tätig. 1956 wurde er Direktor der Bibliothek der Deutschen Akademie der Wissenschaften in Berlin. 1959 wechselte er an die Universitätsbibliothek Bonn, wo er bis zu seinem Tod tätig war, seit 1969 als stellvertretender Direktor der Bibliothek (in der Zeit von 1968 bis 1970 leitete er diese Bibliothek kommissarisch). An der Universität Bonn hatte er eine Honorarprofessur für Kirchengeschichte und Kirchenkunde inne. Im Nebenamt war er außerdem Dozent an der Bibliotheksschule des Borromäus-Vereins in Bonn.
| Personendaten | |
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| NAME | Wenig, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theologe und Bibliothekar |
| GEBURTSDATUM | 30. April 1911 |
| GEBURTSORT | Schönebeck/Elbe |
| STERBEDATUM | 23. April 1972 |
| STERBEORT | Bonn |