Otto Willigmann (* 11. Juli 1898 in Halle; † 1945 an der Ostfront vermisst) war ein deutscher Offizier.
Otto Willigmann trat am 7. August 1914 als Kriegsfreiwilliger in die Armee ein. Am 4. Mai 1916 wurde er im Füsilier-Regiment Nr. 36 zum Leutnant befördert.
Nach dem Krieg wurde er in die Reichswehr übernommen und war ab 1. Juli 1938 Kommandeur des III./Infanterie-Regiments 110 bei der 33. Infanterie-Division. Dies war er auch bei Kriegsbeginn und wurde am 1. April 1939 in dieser Funktion Oberstleutnant. Vom 27. November 1939 bis 15. Mai 1941 war er im Stab des XII. Armeekorps. Ab dem 9. Juli 1941 war er Kommandeur des Infanterie-Regiments 107 (34. Infanterie-Division), was er bis 17. Februar 1942 blieb und am 1. Oktober 1941 Oberst wurde. Vom 16. November 1943 bis 14. Dezember 1942 nahm er an einem Divisionsführer-Lehrgang teil und war vom 11. Februar 1944 bis 20. Mai 1944 als Divisionskommandeur zur Heeresgruppe Süd kommandiert. Ab dem 7. Oktober 1944 war er zur Verwendung als Höherer Infanterieoffizier zur Inspektion der Infanterie des Heeres in das Reichswehrministerium nach Berlin kommandiert. Am 1. Dezember 1944 wurde er zum Generalmajor befördert.
Anschließend gilt er als vermisst.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Willigmann, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Offizier |
| GEBURTSDATUM | 11. Juli 1898 |
| GEBURTSORT | Halle |
| STERBEDATUM | 1945 |