
Outfest (von englisch out im Sinne von „Coming-out“, und deutsch „Fest“ im Sinne von Filmfestival) ist ein US-amerikanisches LGBT-Filmfestival in Los Angeles, Kalifornien, das jährlich im Juli stattfindet. Die gleichnamige Veranstalterorganisation entfaltet während des Jahres weitere Aktivitäten zum Thema Film.
Auf dem Festival werden die Outie-Preise in 16 Filmkategorien vergeben. Über die Preise wird jeweils von einer Jury, den Festivalbesuchern und einem Programmkomitee entschieden.
Viele amerikanische Independent-LGBT-Filmemacher hatten sich mit den Themen Coming-out, sexueller Unterdrückung, Hate crimes, und anderem beschäftigt, hatten aber keine kommerzielle Plattform für ihre Arbeit. So kamen sie 1982 zusammen und veranstalteten die Gay and Lesbian Media Festival and Conference in Zusammenarbeit mit dem UCLA Film and Television Archive. Im Jahr 1994 wurde der Name in „Outfest“ geändert, um besser die Dynamik der Community auszudrücken. Es wurde zum größten regelmäßigen Filmfestival Südkaliforniens. Seit der Jahrhundertwende werden jährlich etwa 200 Filme und Videos in mehreren Kinos der Stadt gezeigt und das ganze durch über 100 Sponsoren unterstützt. Von 1982 bis 2004 wurden insgesamt über 4000 Filme einem Publikum von mehr als einer halben Million gezeigt.
2006 spendete der Filmregisseur Roland Emmerich 150.000 US-Dollar für das Legacy Project, ein gemeinsames Projekt des Film- und Fernseharchivs der UCLA und von Outfest, zur Bewahrung und Restaurierung lesbischer und schwuler Filme.