Das „x“ ist als Platzhalter für die maximale Anzahl der Anschlüsse zu verstehen, die das System multiplexen und per Puls-Code-Modulation (PCM) übertragen kann.
Zusätzlich hierzu gibt es auch noch eine Ziffer, welche die Gerätegeneration identifiziert. Die bis etwa ins Jahr 2000 eingesetzten Geräte der zweiten Generation (zum Beispiel PCM2VA2) mussten, bei analogen Anschlüssen mit Leistungsmerkmal für Rufnummernanzeige (CLIP), gegen Geräte der dritten Generation (zum Beispiel PCM2VA3) ausgetauscht werden, da die zweite Generation kein CLIP unterstützte.
PCM-Multiplexer kommen im Wesentlichen zum Einsatz, wenn im Zugangsnetz (zum Beispiel zwischen KVz und APL) nicht mehr genügend freie Doppeladern vorhanden sind, um einen Telefonanschluss zu realisieren.
Übersicht über die Systeme
PCM2
Multiplexer für zwei analoge Telefonanschlüsse über eine Doppelader
Die teilnehmerseitigen Geräte werden in der Regel von der Vermittlungsstelle mit einer Spannung von 110 bis 160Volt DC bzw. 320Volt DC (PCM11) ferngespeist.
An den Teilnehmerschnittstellen liegt statt der üblichen 60Volt nur eine Spannung von etwa 40Volt an.
Analoge Modems erreichen bei Anschlüssen, die über einen PCM-Multiplexer geschaltet sind nur eine Datenübertragungsrate von etwa 33,6kbit/s.
Bei Anschlüssen, die über einen PCM-Multiplexer geschaltet sind, ist die Bereitstellung eines DSL-Anschlusses nicht möglich, da der Anschluss über keine dedizierte durchgehende Kupferdoppelader verfügt.