
Die Pacifica-Synode (englisch Pacifica Synod) ist eine Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika (ELCA). Ihr Gebiet umfasst den Bundesstaat Hawaii sowie die Counties Orange, Riverside, San Bernardino, San Diego und Imperial im Bundesstaat Kalifornien. Seit 2022 steht David Nagler der Synode als Bischof vor.
Die Pacifica-Synode entstand 1987, als sich drei lutherische Kirchen – die Amerikanische Lutherische Kirche (ALC), die Lutherische Kirche in Amerika (LCA) und die Vereinigung Evangelisch-Lutherischer Kirchen (AELC) – zur ELCA zusammenschlossen und ihre Gemeinden neu organisierten und insgesamt 65 Synoden errichteten. 1988 nahm die Synode ihre Arbeit auf und wählte Robert L. Miller, der zuvor Hauptpfarrer in Fullerton gewesen war, zu ihrem ersten Bischof.
Auf Miller folgte 1998 Murray Finck, der achtzehn Jahre lang im Amt blieb. 2016 übernahm Andrew Taylor das Bischofsamt, das er bereits 2022 an David Nagler weitergab.
Die Pacifica-Synode umfasst 98 Gemeinden mit 19.601 Gemeindegliedern. Sie gliedert sich in neun Dekanate (conferences), denen jeweils ein Dekan vorsteht. Die Gemeinden werden von 206 Geistlichen und einer Reihe von Prädikanten betreut. Überwiegende Gottesdienstsprache ist das Englische, mehrere Gemeinden bieten auch Angebote in mandarinchinesischer, spanischer und koreanischer Sprache an.

Oberstes Organ der Synode ist die Synodalversammlung (synod assembly), die jährlich zusammenkommt. Sie wählt den Synodalrat (synod council), der die Geschäfte der Synode führt, sowie den Bischof als leitenden Geistlichen. Die Amtszeit des Bischofs ist auf sechs Jahre ausgelegt, wobei eine Wiederwahl möglich ist. Sitz der Synode ist Santa Ana.
Die Synode ist partnerschaftlich mit der Nebraska-Synode der ELCA verbunden. Weiterhin unterhält sie enge Beziehungen zur Basler Christlichen Kirche Malaysias und der Südwest-Synode der äthiopischen Mekane-Yesus-Kirche. Die Synode arbeitet außerdem eng mit anderen protestantischen Kirchen in der Region zusammen.