| Paguristes | ||||||||||||
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Paguristes inconstans in einem Schneckenhaus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Paguristes | ||||||||||||
| Dana, 1851 |
Paguristes ist eine Gattung der Linkshändigen Einsiedlerkrebse mit etwa 150 Arten. Die Vertreter besiedeln die Gezeitenzone, den Schelf und den Kontinentalhang in Tiefen zwischen 0 und 1600 m. Sie kommen weltweit, mit Ausnahme der gemäßigten Klimazone Südamerikas, vor.
Die Gattung hat die Merkmale der Linkshändigen Einsiedlerkrebse. Der Schild, der verknöcherte vordere Teil des Carapax, ist bis zu 25 mm lang, bei den meisten Arten ist er aber deutlich kleiner. Oberhalb des letzten Pereiopoden gibt es keine Flankenkieme (Pleurobranchie). Die verknöcherten Platten (Acicula) an der Basis der Augenstiele sind zwei- oder mehrstachlig und gehen ineinander über oder stehen nahe beieinander. Bei manchen Arten sind sie verlängert und stachlig. Die Scherenbeine sind asymmetrisch oder symmetrisch, die Schere öffnet sich horizontal. Die ersten beiden Pleopoden sind bei Männchen paarig und als Gonopoden umgestaltet, der dritte bis fünfte Pleopode ist unpaar. Bei Weibchen ist der erste Pleopode paarig und als Gonopodium gestaltet, zweiter bis fünfter Pleopode sind gewöhnlich unpaar. Eine Bruttasche kann ausgebildet sein. Der Hinterrand des Telsons ist in zwei Lappen gegliedert, die etwa gleich groß oder deutlich asymmetrisch sein können.
Die Gattung wird in folgende rezente Arten gegliedert:
Zudem gibt es die folgenden fossilen Arten:
Synonym ist es Pagurites Dana, 1851.