| Paguritta | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Paguritta | ||||||||||||
| Melin, 1939 |
Paguritta ist eine Gattung der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse mit sieben rezenten Arten. Sie besiedeln die Gezeitenzone in Tiefen zwischen 1 und 15 m in den gemäßigten Breiten des Nordwestpazifiks und im westlichen und zentralen Indopazifik. Sie bewohnen Röhren von Vielborstern und Kalkröhrenwürmern in Korallenriffen oder Gehäuse von Wurmschnecken und sind weitestgehend immobil. Sie nutzen ihre fangnetzartige Antennengeißel zum Filtern der Nahrung.
Die Gattung hat die Merkmale der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse. Der Schild (verknöcherter vorderer Teil des Carapax) ist bis zu 3 mm lang. Das Pleon ist gerade. Die Acicel des Augenstiels sind einfach gebaut oder zweigespalten. Die Glieder der Antennen tragen lange Borsten mit deutlichen Seitenborsten, die einen Filterapparat bilden. Die Scherenbeine sind ungleich. Die Coxae des letzten Pereiopodenpaars weisen bei Männchen eine Geschlechtsröhre oder Papille auf. Die Pleopoden 2 bis 4 sind bei Weibchen unpaar, bei Männchen sind alle Pleopoden paarig. Die Uropoden sind symmetrisch. Die Hinterränder des Telsons sind gerade.
Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:
Synonyme sind Eupagurus (Paguritta) Melin, 1939 und Orthopaguropsis Serène, 1957.