| Paguropsis | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Paguropsis | ||||||||||||
| Henderson, 1888 |
Paguropsis ist eine Gattung der Linkshändigen Einsiedlerkrebse mit fünf Arten. Die Vertreter besiedeln den Schelf und den Kontinentalhang in Tiefen zwischen 30 und 1125 m im westlichen und zentralen Indopazifik sowie an der Südküste Queenslands. Sie nutzen Seeanemonen für ihren Schutz.
Die Gattung hat die Merkmale der Linkshändigen Einsiedlerkrebse. Der Schild, der verknöcherte vordere Teil des Carapax, ist bis zu 23 mm lang. Die Tiere haben 13 Kiemenpaare, deren Lamellen körperfern in tiefe, faden- oder stummelförmige Erweiterungen geteilt sind. Das Pleon ist gewellt, aber nicht verdreht. Die verknöcherten Platten (Acicula) an der Basis der Augenstiele sind klein, etwa dreieckig und tragen am Ende einen kleinen Stachel. Der Exopodit des dritten Maxillipeden ist 4-mal so lang wie breit oder länger. Die Scherenbeine sind symmetrisch oder fast gleich groß. Der vorletzte Pereiopode trägt eine Chela, hat keine raspelartigen Oberflächen und sowohl feststehende als auch bewegliche Zehen haben mit einer Dornenreihe bewehrte Schneidekanten. Die ersten beiden Pleopoden sind bei Männchen paarig und als Gonopoden umgestaltet, der dritte bis fünfte Pleopode ist unpaar oder fehlt. Bei Weibchen ist der erste Pleopode paarig und als Gonopodium gestaltet, zweiter bis fünfter Pleopode sind unpaar. Eine Bruttasche ist ausgebildet. Die Uropoden sind symmetrisch.
Die Gattung wird in folgende rezente Arten gegliedert:
Synonym ist Chlaenopagurus Alcock, 1899.