Panamka (Kyrillisch: панамка, Deutsch: Panamahut) ist die inoffizielle Bezeichnung für den 1938 in der Roten Armee eingeführten Tropenhut M-38. Er wurde mehrmals modifiziert und international bekannt durch seine Verwendung durch die sowjetischen Streitkräfte im Afghanistankrieg 1979–1989.

Soweit bekannt, geht das Modell auf einen 1935 bei den Truppen des NKWD eingeführten Tropenhut zurück. Verwendet wurde er von der Roten Armee/Sowjetarmee in subtropischen Gebieten der UdSSR in Mittelasien, der Krim und dem Kaukasus. Allerdings verwendeten zumindest Spezialeinheiten der Roten Armee wie die TSCHON informell Fabrikate bereits im Russischen Bürgerkrieg.
Der Hut wurde grundsätzlich aus Baumwolle gefertigt und verfügte über eine relativ hohe Hutkrone und eine breite Hutkrempe. Anfang der 1960er Jahre gab es offensichtlich auch eine Ausführung aus Wolle. Er besaß einen aus Kunstleder oder Leder gefertigten Kinnriemen und ein Hoheitsabzeichen in verschiedenen Ausführungen. Exportmodelle wurden auch in den Streitkräften von mit der UdSSR befreundeten Befreiungsbewegungen z. B. in Afrika verwendet. Sowjetische Militärberater nutzten ihn u. a. in Grenada.

Im Sandinistischen Volksheer wurde der Hut, teilweise mit Tarnmuster, während des Contra-Kriegs in den 1980er-Jahren zum Symbol der „Bataillone für den irregulären Kampf“ BLI (= Batallones para la lucha irregular).
Ob der Hut nach der Auflösung der Sowjetarmee in den russischen Streitkräften oder in den Streitkräften der Nachfolgestaaten der UdSSR weiterverwendet wurde, ist nicht gesichert. Repliken sind im internationalen Handel (Stand 2026) bei verschiedenen Anbietern erhältlich.