| Pantepuidrossel | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Turdus murinus | ||||||||||||
| Salvin, 1885 |

Die Pantepuidrossel (Turdus murinus) ist ein Singvogel aus der Familie der Drosseln (Turdidae).
Der Vogel kommt in den Tepuis Nordbrasiliens, Ostguyanas und Südvenezuelas vor.
Die als eigenständig beschriebene Art wurde im Jahre 1931 als Hybrid betrachtet und der Schwarzschnabeldrossel (Turdus ignobilis) als Unterart zugerechnet. Lange Zeit wurde diese Einstufung übernommen, so aktuell noch HBW und BirdLife International. Neuere molekularbiologische Untersuchungen zeigten, dass die Pantepuidrossel nicht nur eigenständig, sondern mit der Schwarzschnabeldrossel nicht eng verwandt ist.
Der Lebensraum umfasst feuchte Waldränder, Galeriewald und junge aufwachsende Waldflächen.
Der Artzusatz kommt von lateinisch murinus ‚mausartig‘.
Der Vogel misst 23–24 cm und wiegt 52–81 g. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Die Oberseite ist dunkel olivbraun, Kopfkappe, Gesicht, Rücken, Flügel und Schwanz sind graubraun. Die Kehle ist weiß bis cremeweiß mit auffallender breiter grauer Strichelung. Brust und Flanken sind blass braun, Unterseite und Steiß sind weißlich, die Unterschwanzdecken sind weiß. Schulterfeder und Flügelunterdecken sind zimtfarben bis gelbbraun, die Schwanzunterseite graubraun. Die Iris ist dunkelbraun, der Schnabel schwarz, die Füße dunkelgrau bis schwärzlich.
Die Art ist der Unterart (Turdus ignobilis debilis) der Schwarzschnabeldrossel sehr ähnlich, aber auch der Tepuidrossel (Turdus arthuri).
Die Art ist monotypisch.
Der Gesang ist kaum beschrieben, wird vermutlich als ähnlich dem der Schwarzschnabeldrossel (Turdus ignobilis debilis) angesehen, aber eher gedämpft und monotoner, oft durch ein „wert“ eingeleitet, gern mit eingefügtem „your-your-we“ wie „churre, churre, ee, te-o-we, churre…“. Der Alarmruf ist ein lautes „Quee-kipper-kipper-kipper“ beim Abfliegen.
Die Art ist ein wahrscheinlich ein Standvogel. Die Nahrung besteht vermutlich aus Beerenobst, Pflanzensamen, Insekten und anderen Wirbellosen.
Die Gefährdungssituation ist bislang nicht untersucht, Stand April 2026.