Panzermunition

Bei Panzermunition handelt es sich allgemein um die Munitionsarten, die in gepanzerten Kampffahrzeugen Verwendung finden.

Je nach Bewaffnung eines Panzers kann dazu gehören:

Leichte Munition

Die Munition für MG oder Bordmaschinenkanone wird meist durch Gurte der Waffe zugeführt. Dazu können verschiedene Geschosstypen verwendet werden:

Zur besseren Kontrolle beim Schießen oder Feuerleitung werden meist in regelmäßigen Abständen Leuchtspurpatronen (sogenannte Tracking- oder Tracer-Geschosse) eingeführt, deren Geschoss einen Leuchtsatz am Heck aufweist.

Schwere Munition

Schnittmodelle verschiedener Panzermunition für die 120-mm-Glattrohrkanone des Leopard 2

Die Munition für die großkalibrige Bordkanone, der Hauptbewaffnung eines (Kampf-)Panzers, ist grundsätzlich ähnlich wie normale Munition aufgebaut und setzt sich zusammen aus dem Geschoss, der Treibladung, dem Zünder (entweder durch Schlagbolzen oder elektrisch gezündet) und der Kartusche (Hülse). Es existiert eine Vielzahl von Geschosstypen. Diese lassen sich hinsichtlich Stabilisierungsart und Wirkungsweise unterscheiden.

Die Stabilisierung kann durch Flügel oder Drall durch Züge und Felder erfolgen. Da die Rotation des Geschosskörpers um seine Längsachse die Wirkung einer Hohlladungsgranate schwächt, werden diese bevorzugt flügelstabilisiert. Moderne Hochleistungswuchtgeschosse werden heute praktisch immer aus Glattrohrkanonen verschossen.

In Hinblick auf die Wirkungsweise ist folgende Gliederung möglich:

Siehe auch

Wiktionary: Panzermunition – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Literatur