| Parablarinella | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Parablarinella | ||||||||||||
| Blannikova et al., 2019 |
Parablarinella ist eine Gattung in der Familie Spitzmäuse mit zwei Arten, die in Ostasien verbreitet sind. Sie wurde geschaffen, weil sich die Art Parablarinella griselda, die früher zur Gattung Asiatische Kurzschwanzspitzmäuse (Blarinella) gerechnet wurde, genetisch stark von den anderen Blarinella-Arten unterscheidet. Eine weitere Studie schlug schon 2018 vor, dass die Populationen von Blarinella griselda aufgeteilt werden und eine Population in der neuen Gattung Pantherina gelistet wird, womit der wissenschaftliche Artname dieser Population Pantherina griselda wird.
Der wissenschaftliche Name ist aus der altgriechischen Silbe para (nahe bei) und dem Gattungsnamen Blarinella zusammengesetzt.
Bezüglich der äußeren Anatomie und der Schädelmerkmale gibt es nur wenige Abweichungen zwischen Parablarinella griselda und den Arten, die in der Gattung Asiatische Kurzschwanzspitzmäuse verbleiben. Bei allen sind die Augen klein, die kleinen Ohren fast vollständig im Fell versteckt und die Hinterfüße haben recht lange Krallen. Bei Männchen kommt eine Drüse auf dem Bauch vor. Im Oberkiefer sind neben den Schneidezähnen fünf einspitzige Zähne vorhanden. Dabei sind bei Parablarinella griselda die ersten drei von der Mitte deutlich größer als die übrigen zwei. Bei den anderen beiden Arten ist schon ein deutlicher Größenunterschied zwischen dem zweiten und dem dritten einspitzigen Zahn vorhanden. Der mittlere obere Schneidezahn hat bei Parablarinella griselda zwei Höcker, bei der Sichuan-Kurzschwanzspitzmaus (Blarinella quadraticauda) drei Höcker und bei Blarinella wardi meist drei Höcker. Nur bei einem Exemplar kamen zwei Höcker vor.
In der chinesischen Provinz Anhui gefundene Spitzmäuse wurden im Jahr 2023 als Parablarinella latimaxillata beschrieben.