Ein Paralleles Datenbanksystem ist eine Datenbank, die in einem Parallelrechner implementiert ist.
Es gibt drei grundlegende Architekturen paralleler Datenbanksysteme (Stonebraker-Klassifikation).
Diese Klassifikation wurde später um weitere hierarchische Architekturarten erweitert. Dazu zählen beispielsweise:
Zu typischen Anforderungen paralleler Datenbanksysteme zählen:
Die wichtigsten Optimierungsmöglichkeiten liegen in der Parallelität für Hardware- und Softwarekomponenten. Parallele Datenbanksysteme ermöglichen die Datenbankverarbeitung auf parallelen Rechnersystemen, sodass die Verarbeitungskapazität zahlreicher Prozessoren zur Leistungssteigerung genutzt werden kann. Die Datenbankparallelität ermöglicht eine Parallelisierung von Transaktionen bis hin zu einzelnen Teiloperationen. Darüber hinaus erlauben Anfragenoptimierungsalgorithmen und die Lastbalancierung die Beschleunigung der (parallelen) Anfragenausführung. Ein wichtiger Vorteil paralleler Datenbanksysteme liegt darin, dass beim Einsatz gebündelter leistungsfähiger Standardhardware (insbesondere Mikroprozessoren) eine effiziente Datenverarbeitung und damit eine hohe Kosteneffizienz erreicht werden können. Gleichzeitig kann die Verfügbarkeit des Datenbanksystems nach einem Ausfall der einzelnen Rechner aus dem Rechnerverbund erhöht werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass die SN-Architektur die beste Leistung unter den Basisarchitekturen erbringen kann. Die hierarchische CDN-Architektur ermöglichte in den Untersuchungen die beste Leistung der berücksichtigten parallelen Datenbanksysteme.