
Parents for Future ist ein Netzwerk von mehreren Organisationen, die sich parallel zu Fridays for Future für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzt. Es gibt Organisationen in 23 Ländern.

Im Februar 2019 gründete sich in Deutschland der Verein Parents for Future. Zuvor hatten sich auf Demonstrationen von Fridays for Future Eltern lose vernetzt, da auch sie sich für den Klimaschutz einsetzen wollten. In der Schweiz wurde im März 2019 die Gruppe Eltern fürs Klima gegründet, welche hinter den Forderungen der klimastreikenden Jugend steht. Regionalgruppen gibt es in Zürich, Bern und Luzern. In Österreich wurde Parents for Future vor der Nationalratswahl 2019 aktiv. Die Organisationen waren notwendig geworden, da es bei Fridays for Future ein Alterslimit von 27 Jahren gibt. Im Jahr 2019 richteten sie eine Petition an den Deutschen Bundestag.
Während der COVID-19-Pandemie gab es einen Mitgliederrückgang, da vielen Teilnehmern das aktive Element der Demonstration fehlte und sie sich über Online-Treffen nicht ausreichend beteiligen konnten.
Zusammen mit der Letzten Generation kam es auch zu Straßenblockaden. Aufgrund von Demonstrationen am Flughafen Stuttgart sah sich die Leitung 2024 zu Gesprächen genötigt.
Im Dezember 2025 übergab die Hamburger Ortsgruppe eine Unterschriftenliste für einen Fahrradausbau. Im Mai 2026 übergaben Mitglieder der SPD in Dortmund eine Unterschriftenliste mit 119.000 Unterschriften für eine bezahlbare Wärmewende.
Parents for Future Global und ihre Unterstützerorganisationen sind in 29 Ländern aktiv.