| Parvuspotamon yuxiense | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Lophopotamon | ||||||||||||
| Dai & Bo, 1994 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Parvuspotamon yuxiense | ||||||||||||
| Dai & Bo, 1994 |
Parvuspotamon yuxiense ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Lophopotamon. Die mittelgroße Süßwasserkrabbe kommt nur in der südchinesischen Provinz Yunnan vor. Hier verbirgt sie sich unter Steinen in kleinen Bergbächen in Höhen zwischen 700 und 1000 m.
Der Carapax ist bis zu 26 mm breit, etwas kürzer und oval. Er ist konvex, die Rückenregionen sind nicht abgegrenzt. Die Kiemenregion ist aufgetrieben und glatt. Die epigastrischen Kämme schwach entwickelt, schräg orientiert und voneinander durch eine tiefe, Y-förmige Furche getrennt. Die postorbitalen Kämme sind undeutlich und verschmelzen mit den epigastrischen. Das äußere Augeneck ist stumpf-dreieckig, sein Außenrand geht in den vorderen Seitenrand über. Letzterer ist konvex und glatt. Die hinteren Seitenränder konvergieren etwas und sind glatt. Der Epibranchialzahn ist undeutlich. Die Antennulengrube ist schlitzartig. Der Hinterrand des Epistoms ist mit einem mittigen, spitz-dreieckigen Lappen bewehrt. Der Exopodit des dritten Maxillipeden reicht über den vorderen Seitenrand des Ischiums und trägt keine Geißel.
Die thorakalen Sterniten 3 und 4 sind bei Männchen verschmolzen. Die beiden Vulvae sind queroval, stehen weit auseinander und berühren die Naht zwischen fünftem und sechsten Sterniten. Das Pleon ist bei Männchen breit-dreieckig. Das erste Gonopodium ist schlank und reicht bis zum Druckknopf des Arretiermechanismus. Sein vorletztes Glied ist kräftig und leicht gewellt, das Endglied ist schlank, relativ lang (ungefähr 60 % der Länge des vorletzten Glieds), etwa konisch, gewellt und einwärts gebogen. Sein Innenrand ist stark konkav, eine Rinne für das zweite Gonopodium fehlt, das Ende ist abgerundet und ohne rückenseitige Falte. Das zweite Gonopodium ist länger als das erste und sein vorletztes Glied ist eineinhalbmal so lang wie das Endglied.