Die pascalschen Simplizes sind – analog zum pascalschen Dreieck und zum pascalschen Tetraeder – geometrische Darstellungen von Multinomialkoeffizienten. Im pascalschen d-Simplex ist jede Zahl die Summe von d über ihr stehenden Zahlen. Die vom pascalschen Dreieck und Tetraeder bekannten Eigenschaften lassen sich auf pascalsche Simplizes übertragen.
Ein pascalsches Simplex lässt sich in jeder Dimension ( natürliche Zahl) vorstellen: Jedem Punkt mit ganzzahligen Koordinaten lässt sich über diese der Multinomialkoeffizient zuordnen ( sind die jeweiligen Koordinaten, ergibt sich durch ). Die Einhüllende der Punkte, die nicht Null sind, bilden dann ein -dimensionales, in -Richtung unbeschränktes „Simplex“ (üblicherweise ist ein Simplex beschränkt).