Passing Fires

Passing Fires
Studioalbum von Jeremy Cunningham

Veröffent-
lichung

2026

Label(s)

Northern Spy

Format(e)

LP, Download

Genre(s)

Jazz, Fusion

Titel (Anzahl)

12

Länge

45:09

Besetzung

Produktion

Paul Bryan, Jeremy Cunningham, Josh Johnson, Jeff Parker

Chronologie
Dave Rempis / Russ Johnson / Jakob Heinemann / Jeremy Cunningham: Embers and Ash
(2025)
Passing Fires —

Passing Fires ist ein Musikalbum von Jeremy Cunningham. Die Aufnahmen erschienen am 2. Oktober 2026 auf dem Label Northern Spy.

Hintergrund

Wie schon bei seinem vorherigen Album The Weather Up There aus dem Jahr 2020 versammelte Jeremy Cunningham eine Reihe von Musikern um sich: Auf Passing Fires sind Künstler wie Jeff Parker, Makaya McCraven, Josh Johnson, Paul Bryan, Greg Uhlmann, Dustin Laurenzi und Sen Morimoto zu hören.

Titelliste

A1 Oh, I Don’t Want to Go to School 0:37
A2 Union Pier 5:24
A3 To the Sky 4:13
A4 Some Days (Jeff Parker, Jeremy Cunningham, Sen Morimoto) 3:45
A5 The Kids Are Asking (Jeremy Cunningham, Josh Johnson, Paul Bryan) 1:38
A6 Kobi Shobi 4:24
B1 Beyond the Veil 5:43
B2 You’re Still Here 4:56
B3 Windows (Jeremy Cunningham, Josh Johnson, Will Miller) 3:22
B4 Galloway Street (Greg Uhlmann, Jeremy Cunningham, Josh Johnson, Paul Bryan) 3:24
B5 Passing Fires 3:11
B6 Somewhere to Be (Jeremy Cunningham, Lane Beckstrom, Sen Morimoto, Will Miller) 4:32

Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Jeremy Cunningham.

Rezeption

Für Passing Fires habe der Jazz-Schlagzeuger und Komponist Jeremy Cunningham eine musikalische Welt geschaffen, die ganz und gar auf echten Emotionen basiere, meint Antonis Kalamoutsos (Every Noise Is True). Wie könnte man da nicht seine Abwehr fallen lassen, wenn dieses Album seinem verstorbenen Vater gewidmet sei und mit der Stimme seines Kindes beginne, das über eine sanfte Klaviermelodie hinweg rufe: „Oh, ich will nicht zur Schule gehen“? Man begebe sich hier „auf diese wilde Reise voller Liebe, Verlust, Erinnerungen und Nostalgie“.

Die Riege der beteiligten Musiker sei spektakulär, doch noch beeindruckender sei die Tatsache, dass diese Musiker nicht nur spielen, auch an der Komposition, der Aufnahme, der Produktion und dem Mastering mitwirkten, wodurch sich das gesamte Erlebnis wie ein Werk anfühle, das von einem Freundeskreis geschaffen wurde – das Ergebnis eines kollektiven Geistes, der sich ganz auf die Ideen und Themen des Albums konzentriere, wie es nur echte Freunde könnten, so Kalamoutsos weiter. Dieses Gefühl der Intimität spiegle sich in den Aufnahmen selbst wider, bei denen Studioaufnahmen mit Lo-Fi-Klavierskizzen und Aufnahmen aus dem Wohnzimmer kombiniert würden. Es bestehe kein Zweifel daran, dass Passing Fires künstlerisch gesehen ein wunderschönes Album sei. Die Darbietungen seien großartig, die Wechsel in Klang und Stimmung stets interessant, die Produktion exzellent. Doch wenn man über all diese Aspekte hinausblicke, würde seine wahre Kraft in der Fähigkeit liegen, Gefühle zu wecken und sie musikalisch zu verpacken. Es lasse „uns an unsere Kindheit und unsere längst vergangenen Helden zurückdenken, vergessene Träume wieder aufleben lassen und von noch zu verwirklichenden Ideen träumen“.

Einzelnachweise

  1. ↑ Jeremy Cunningham – Passing Fires. In: Discogs. Abgerufen am 26. Oktober 2026 (englisch).
  2. 1 2 Antonis Kalamoutsos: Jeremy Cunningham – ”Passing Fires”. In: Every Note Is True. 29. September 2026, abgerufen am 26. Oktober 2026 (englisch).