| Patelloa | ||||||||||||
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Patelloa sp. | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Patelloa | ||||||||||||
| Townsend, 1916 |
Patelloa ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1916 von dem US-amerikanischen Entomologen Charles Henry Tyler Townsend eingeführt. Typusart ist Phorocera leucaniae Coquillett, 1897. Die Gattung Patelloa gehört zur Tribus Goniini innerhalb der Unterfamilie Exoristinae.
Im Folgenden die Beschreibung eines Weibchens der Gattung Patelloa nach Townsend (1916). Die Augen sind dicht behaart. Die Facialia sind bis hinunter zu den untersten Stirnborsten stark bewimpert. Die Vibrissen sind auf Höhe der Mitte des abgestutzten Mundrandes eingestochen. Das Gesicht ist zurückweichend. Die Kopflänge auf Höhe der Vibrissen ist nur wenig mehr als die Hälfte der Länge auf Höhe der Fühler. Die Arista (Fühlerborste) ist auf weniger als dem basalen Drittel verdickt, die ersten beiden Glieder kurz. Die Stirn ist vorne etwa 1 1/3-mal so breit wie ein Auge. Zwei nach vorne gerichtete (proklinate) äußere Fronto-Orbitalborsten, zwei nach hinten gerichtete (reklinate) innere, ein Paar nach vorne gerichteter Ocellarborsten, alle von etwa gleicher Stärke. Zwei Vertikalborsten, die inneren viel länger und nicht gekreuzt. Der Rüssel (Proboscis) ist kurz und fleischig, die Taster sind stark keulenförmig. Die Stirnborsten reichen bis zur Mitte oder weniger weit in Richtung Ocellarfeld hinauf, nach unten bis zum Ansatz der Arista. Zweites Fühlerglied leicht verlängert; drittes Glied lang, etwa dreimal so lang wie das zweite. Wangen etwa ein Viertel der Augenhöhe. Vordertarsen des Weibchens nicht differenziert. Hintertibien des Weibchens spärlich kammartig mit längeren Borsten besetzt. Apikalzelle deutlich offen, aber nicht weit vor der Flügelspitze endend. Vierte Längsader abrupt geknickt, ohne Stummel oder Falte. Hintere Querader geschwungen, näher am Cubitus gelegen. Der Costaldorn ist klein. Scutellum (Schildchen) mit einem ziemlich langen, gekreuzten Paar Apikalborsten, zwei langen, kräftigen seitlichen Borstenpaaren, einer weiteren seitlichen Borste zwischen dem letzten Paar und einem getrennten Diskalpaar, das etwa so groß ist wie das Apikalpaar. Der Hinterleib ist mit einem mittigen Randborstenpaar auf den Segmenten 1 und 2 besetzt. Eine mehr oder weniger vollständige Randborstenreihe auf Segment 3, bisweilen mit einem kurzen medianen Dikcalborstenpaar. Diskalborstenreihe auf Segment 4 zusätzlich zu den Endborsten. Hinterleib gedrungen, fast oval, annähernd so hoch wie breit, daher eher tonnenförmig. Das Analsegment subkonisch, Uterus sehr lang, Legeröhre mehr oder weniger an deren Basis verborgen. Drei, ausnahmsweise vier Sternopleuralborsten; drei Postsuturalborsten. Gesamterscheinung kräftig, Beine kräftig und nicht verlängert, Klauen des Weibchens fast so lang wie das letzte Tarsenglied. Flügel ragen etwas über die Hinterleibsspitze hinaus. Der Clypeus ist eingesenkt. Der Uterus kurz und gedrungen. Die schwarzen Mikrotyp-Eier sind napfförmig und weisen eine längs-konzentrisch verlaufende Riffelung auf.
Die Gattung Patelloa kommt in der Neuen Welt (in Nord-, in Mittel- und Südamerika) vor.
Die Vertreter der Gattung Patelloa sind Endoparasitoide, hauptsächlich von Schmetterlingsraupen.
Die Gattung Patelloa umfasst folgende Arten: