Paul Max Danzer (* 8. Dezember 1879 in München; † 23. August 1946 in Fürstenfeldbruck) war ein deutscher Sachbuchautor.
Paul Danzer war der Sohn eines Fabrikbesitzers und Majors der Artillerie. Er studierte Nationalökonomie und Geschichte an der Universität München, an der er 1923 zum Dr. phil. promoviert wurde. Danzer wurde Direktor der Bayerischen Kunstgewerbevereins und Schriftleiter der Zeitschrift Völkischer Wille. 1927 wurde er Mitarbeiter für bildende Kunst im Feuilleton des Völkischen Beobachters. Zum 1. Mai 1933 trat er in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 1.924.860). 1934 übernahm er die Leitung des Reichsbunds der Kinderreichen Berlin. Er war Mitarbeiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP.
Nach Kriegsende wurden fast alle seiner Schriften in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.
Paul Danzer war von 1922 bis 1932 mit Helene Reinartz verheiratet. Sein Sohn Ludwig (1927–2011) wurde Professor für Mathematik an den Universitäten Göttingen und Dortmund.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Danzer, Paul |
| ALTERNATIVNAMEN | Danzer, Paul Max |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Sachbuchautor |
| GEBURTSDATUM | 8. Dezember 1879 |
| GEBURTSORT | München |
| STERBEDATUM | 23. August 1946 |
| STERBEORT | Fürstenfeldbruck |