Paul Heinrich Ehinger (* 7. August 1939 in Malmö; heimatberechtigt in Sternenberg; † 3. November 2022) war ein Schweizer Historiker und Journalist.
Ehinger wurde als Mittelschüler Mitglied der Schülerverbindung Fides Rorschach. Er absolvierte das Lehrerseminar Rorschach, arbeitete drei Jahre lang als Lehrer und studierte ab 1963 Geschichte und Soziologie an der Universität Zürich. Während seines Studiums wurde er Mitglied der Studentenverbindung Zofingia Zürich. 1970 promovierte er bei Erwin Bucher mit einer Dissertation über den frühen Liberalismus im Kanton St. Gallen. Er arbeitete als Assistent am Forschungszentrum für schweizerische Politik (heute Institut für Politikwissenschaft) an der Universität Bern und als Adjunkt am Generalsekretariat der FDP Schweiz. Ab 1977 war er journalistisch tätig, zuerst beim Werdenberger & Obertoggenburger, dann bei der Berner Zeitung, der Basler Zeitung und der Schweizerischen Politischen Korrespondenz. Von 1988 bis 2003 war er Chefredaktor des Zofinger Tagblatts, auf ihn folgte Beat Kirchhofer. 1984 war Ehinger Initiant und Mitgründer der Schweizerischen Vereinigung für Studentengeschichte, deren Präsident er von 1986 bis 1994 war. Er war Schriftleiter der Studentica Helvetica. Er war Vorstandsmitglied der Aargauischen Vaterländischen Vereinigung, zu deren Auflösung er ein Buch publizierte.
Ehinger war verheiratet und hatte zwei Kinder.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ehinger, Paul |
| ALTERNATIVNAMEN | Ehinger, Paul H.; Ehinger, Paul Heinrich |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Historiker und Journalist |
| GEBURTSDATUM | 7. August 1939 |
| GEBURTSORT | Malmö |
| STERBEDATUM | 3. November 2022 |