

Paul Enderling (* 22. April 1880 in Danzig; † 16. Januar 1938 in Stuttgart) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer.
Enderling stammte aus Danzig, er studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte. In Danzig begann auch seine schriftstellerische Laufbahn. Er verfasste Erzählungen und Romane. Außerdem schrieb er Schauspiele und war als Übersetzer japanischer Gedichte und Novellen tätig. Er ist auch der Dichter der Hymne von Danzig: „Das ist die Stadt am Bernsteinstrand“.
1914 zog Enderling nach Stuttgart: Hier wurden seine Dramen „Im Strudel“ und „Die dunkle Stadt“ 1913 bzw. 1916 uraufgeführt. Im Ersten Weltkrieg wurde seine Erzählung „Das goldene Schwert“ zu Gunsten der Goldankaufstellen Württembergs vertrieben. Hugo Wehrle vertonte sein Gedicht „Es sprach der Herr Hindenburg“. Die sozialdemokratische Zeitung „Schwäbische Tagwacht“ veröffentlichte seinen Roman „Fräulein“. Enderling publizierte auch einige kunsthistorische Abhandlungen und war für die „Schwäbische Tagwacht“ als Kunstkritiker tätig. Er war daneben seit seiner Gründung für den Reichssender Stuttgart als Dramaturg tätig und verfasste auch Film-Drehbücher. Neben seinen Romanen „Fräulein“ wurde auch der Roman „Die Umwege des schönen Karl“ verfilmt. Der Film erschien 15 Tage nach dem Tod.
Paul Enderling starb an einem Schlaganfall. Er wurde auf dem Stuttgarter Pragfriedhof beigesetzt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Enderling, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller und Übersetzer |
| GEBURTSDATUM | 22. April 1880 |
| GEBURTSORT | Danzig |
| STERBEDATUM | 16. Januar 1938 |
| STERBEORT | Stuttgart |