Paul Erfurth

Paul Erfurth (* 9. August 1873 in Bad Homburg vor der Höhe; † 30. September 1944 in Bensberg) war ein deutscher evangelischer Theologe und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Paul Erfurth studierte von 1892 bis 1896 Evangelische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Universität zu Berlin. In Berlin gehörte insbesondere Adolf von Harnack zu seinen Lehrern. Seit 1900 arbeitete er im Pfarrdienst, zunächst bis 1907 in Aschersleben. Anschließend übernahm er die Leitung eines „Zufluchthauses“ in Barmen sowie die Gründung und Leitung des Diakonissen-Mutterhauses in Oberdüssel. Im Jahre 1922 habilitierte er sich an der Universität Bonn und lehrte dort als Privatdozent bzw. seit 1931 als nebenamtlicher außerordentlicher Professor bis 1933. Er beschäftigte sich dort vor allem mit der Inneren Mission und der Praktischen Theologie. Im Jahre 1926 verlieh ihm die Universität die theologische Doktorwürde.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Ernst Barnikol: Erfurth, Paul. In: Neue Deutsche Biographie, Bd. 4 (1959), S. 576 f. (abgerufen am 23. Juni 2026); Erfurth, Paul. In: Otto Wenig (Hrsg.): Verzeichnis der Professoren und Dozenten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 1818–1968. Bouvier, Bonn 1968, S. 68.
Personendaten
NAME Erfurth, Paul
KURZBESCHREIBUNG deutscher evangelischer Theologe und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 9. August 1873
GEBURTSORT Bad Homburg vor der Höhe
STERBEDATUM 30. September 1944
STERBEORT Bensberg