Paul Hollender

Paul Hollender

Paul (Gerhard) Hollender (* 30. Juni 1883 in Krefeld; † 28. September 1950 in Kapstadt) war ein deutscher Rauchwarenkaufmann. In der Pelzbranche galt er als „eine der größten Persönlichkeiten“ des Pelzgewerbes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Biografie

Herkunft und Ausbildung

Paul Hollenders Eltern waren Walther Friedrich Hollender und Bertha Marie geb. Junkers, eine Unternehmerfamilie, die seit mehreren Generationen die Pelzseidenweberei G. Hollender Söhne betrieb. Sie hatten zwei Söhne, der ältere war Paul Hollender. Zeitlebens blieb er als Gesellschafter beteiligt. Ursprünglich war vorgesehen, dass er dieses Familienunternehmen übernehmen sollte.

Im Jahr 1907 heiratete er die aus einer alten Leipziger Pelzhändlerfamilie Thorer stammende Ella Maria (* 1884; † 1950). Auf Drängen seines Schwiegervaters Paul Thorer trat er am 12. Juli 1907 als Teilhaber in dessen Unternehmen ein. Die beiden Söhne Thorers starben vor ihrem Vater.

Tätigkeit bis zum Ersten Weltkrieg

Besuch von König Friedrich August von Sachsen bei Thorer am 20. Februar 1908. Rechts hinter ihm Paul Hollender.

Hollenders Einstieg fiel in die Phase in der Leipzigs Rauchwarenhandel besondere internationale Bedeutung erlangte. Paul Thorer nahm ihn frühzeitig auf seine Einkaufsreisen mit, unter anderem nach Nischni Nowgorod, entsandte ihn nach Buchara und übertrug ihm die Vertretung an den wichtigsten internationalen Handelsplätzen. In wenigen Jahren entwickelte sich Hollender zu einem Junior-Geschäftspartner, der schnell in der Pelzbranche Beachtung fand.

Zwischenkriegszeit

Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) setzte sich Paul Hollender für eine Zusammenarbeit Deutschlands mit dem jetzt kommunistischen Russland ein, das seine Waren anderen Weltmärkten bereits zuführte. Er gehörte zu den ersten Leipziger Händlern die nach dem Krieg nach Moskau fuhren und er initiierte den Absatz russischer Rauchwaren durch Versteigerungen.

Im Jahr 1930 fand in Leipzig die Internationale Pelzfachausstellung (IPA) statt, die wohl bisher weltweit aufwändigste Selbstdarstellung der Pelzbranche. Paul Hollender, „der Schöpfer der Ausstellung“, hatte als Vorsitzender des vorbereitenden Ausschusses bereits im Vorfeld die Hauptlast der Organisation der IPA übernommen. Zwei Jahre lang war er, mit vielen Reisen, beständig in Kontakt mit Behörden und internationalen Firmen, um sie für dieses Projekt zu überzeugen und es vorzubereiten. Es gelang ihm, die Sowjetunion zu einer „besonders glänzenden Beteiligung“ zu gewinnen. Gleichzeitig fand in Leipzig der maßgeblich von ihm ausgerichtete Welt-Pelz-Kongress statt, auf dem Hollender zum ersten Präsidenten des neu gegründeten Internationalen Verbandes der Pelzindustrien, der Fédération Internationale de le Fourrure, Sitz Leipzig, gewählt wurde. Er galt als hervorragender Redner, die Leitung und Repräsentation lag in seinen Händen, von der Begrüßung der Ehrengäste der internationalen Teilnehmer oder des Welt-Pelz-Kongresses und allen begleitenden Verhandlungen und Veranstaltungen, bis zur Abschiedsrede zur Schlussfeier im Deutschlandsaal der Meisterhalle. Der Medailleur Bruno Eyermann schuf zu diesem Anlass eine Bronzemedaille mit dem Fuchsemblem der IPA sowie einem Bildnis Paul Hollenders.

Im Jahr 1925 wurde die New Yorker Zweigstelle in Thorer & Hollender Inc. umbenannt, 1932 folgte in Leipzig die Gründung der Tochtergesellschaft Thorer & Hollender für den Vertrieb von Fuchsfellen.

Über Paul Hollender als der Mitinhaber von Theodor Thorer wie Thorer & Co. waren die Thorer’schen Unternehmen in der örtlichen Handelskammer und im Vorstand der Gesellschaft der Freunde der Handelshochschule Leipzig (HHL) vertreten. Im Jahr 1932 wurde Hollender schwedischer Generalkonsul.

In den wirtschaftlich schwierigen 1930er Jahren setzte er sich auf internationaler Ebene für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Pelzwirtschaft ein, unter anderem bei (letztlich erfolglosen) Verhandlungen in London über britische Importzölle.

Zeit des Nationalsozialismus

Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten verlor Hollender aufgrund „der Ablehnung seiner Person durch die verantwortlichen Stellen“ seine führenden Ämter innerhalb der deutschen Pelzwirtschaft. Die Reichszentrale für Pelztier- und Rauchwarenforschung, deren Anbindung an die Universität Leipzig Hollender unterstützt hatte, blieb zwar unabhängig, verlor jedoch ihre Bedeutung.

Trotzdem blieb Hollender über seine Unternehmertätigkeit hinaus fachlich aktiv, 1937 hielt er in Leipzig einen Lichtbildvortrag über seine Reise nach Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Im selben Jahr erhielt Hollender, der auch Ehrensenator der Handelshochschule Leipzig war, von der Schule die Ehrendoktorwürde verliehen. Zudem wurde eine „Theodor-Thorer-Stiftung“ zu Gunsten von Studierenden eingerichtet.

Die Verdrängung jüdischer Händler ab 1933 führte zu einem massiven Bedeutungsverlust des Leipziger Rauchwarenhandels. Ihre geschäftlichen Verbindungen nahmen die Emigranten mit nach England oder in die USA, wo sie neue Unternehmen aufbauten. Typisch für das Pelzhandelszentrum des Leipziger Brühl war trotzdem nicht die Arisierung, sondern die Liquidation der jüdischen Betriebe ohne Übergabe an einen Nachfolger, was den Niedergang beschleunigte. Der Reichsverband der deutschen Rauchwarenfirmen ermittelte seinerzeit, dass bis Ende 1936 insgesamt 113 Rauchwarengroßhandelsfirmen teils nach London, teils nach Paris, Prag, Mailand oder Brüssel abgewandert waren. In der Fachpresse erschien 1939 eine Liste noch bestehender Rauchwarenhandlungen mit 342 Unternehmen, das waren 452 weniger als 1929. Das Minus entsprach der Anzahl der früher existierenden jüdischen Firmen (360), die „Arisierung“ einiger weniger größerer Firmen wurde statistisch ausgeglichen durch die Aufgabe einiger kleinerer Betriebe. Robrecht Declercq stellte rückblickend fest, dass das Unternehmen Theodor Thorer damit das größte Unternehmen am Leipziger Brühl und das einzige von internationaler Bedeutung geworden war. Er sah darin die Ursache für den erfolgten Zusammenschluss kleinerer und mittlerer Firmen in der RIAG (Rauchwaren-Import-Actiengesellschaft), um mit Thorer konkurrieren zu können: „Bei allem Respekt vor der Person von Herrn Hollender und seinen Verdiensten um die Pelzindustrie wird die überragende Stellung seines Unternehmens von allen anderen Händlern als unangenehm empfunden“.

Im Jahr 1935 reiste eine Studienkommission der Kürschner und Rauchwarenhändler in die USA, um im New Yorker Pelzviertel die dortigen Geschäftspraktiken kennenzulernen. Über den mitreisenden Paul Hollender vermerkte Philipp Manes:

„Wie Paul Hollender diese Tage überstanden hat, blieb uns allen ein Rätsel. Zu spätester Nachtstunde war er allein noch in ausgelassenster Stimmung – zwar vollständig heiser – aber trotzdem noch alles liebend und die Müdesten mitreißend. Er sollte und musste überall dabei sein, man brauchte seinen Rat, seine Entscheidungen, sprachgewaltig konnte er mit den Ausländern verkehren, und er war ja auch durch seine Reisen mit allen bekannt, während wir doch erst Fühlung miteinander nehmen mussten.“

– Philipp Manes: Kapitel 32, Weltpelz-Kongress.

Über seine Reisen zur Pelzmesse in Nischni Nowgorod berichtete Hollender, dass der Hauptzweck der Einkauf von bucharischen Persianerfellen war, ein Hauptartikel der Firma, obwohl das Unternehmen zuletzt auch direkt in den Ursprungsländern einkaufte. Überhaupt waren die Lammfelle des Karakulschafes ein Hauptartikel des Leipziger Pelzmarktes. Leipzig war vor 1937 in wenigen Jahrzehnten zum Mittelpunkt und Umschlagplatz für diesen Artikel geworden. Eine der letzten bedeutenden Aktionen des Brühl war die Einkaufsreise von Paul Hollender, Walther Kranich und Richard Pohl in die Sowjetunion. Der größere Teil des erheblichen Einkaufs erreichte wegen des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion ihre Empfänger nicht mehr.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

Im Zweiten Weltkrieg (1939–1945) fielen drei Söhne der Gesellschafter, alle Anwärter als Mitglieder des Firmenimperiums Thorer. Hollenders Schwager und Partner Arndt Thorer († 9. Juni 1937) starb vorzeitig an den Folgen des Ersten Weltkriegs. Im Jahr 1920 war Paul Thorer gestorben und es galt nach den durch den Ersten Weltkrieg verursachten Verluste und Rückschläge das Haus Thorer neu aufzubauen. Vor allem waren die russischen und asiatischen Niederlassungen verloren gegangen sowie große Werte in den Ländern der Siegermächte.

Paul Hollender, letzter Seniorchef und Gesellschafter des Pelzveredlungsbetriebs Firma Thorer & Co., war nach Ende des Zweiten Weltkriegs zum ersten Berater der Militärregierung berufen worden. Es hieß von Seiten der Firma, „in verständnisvoller Zusammenarbeit mit den leitenden Herren konnte er manches Unsinnige verhüten, manches Nützliche veranlassen“. Er hoffte anfangs, wie andere Firmen- und Branchenmitglieder auch, dass sich die nach dem Krieg darniederliegende Leipziger Pelzwirtschaft wieder erholen würde. Das bewahrheitete sich nicht, der Mitgesellschafter Herbert Schönburg († 1957) leitete das Unternehmen nur noch kurze Zeit, er wurde in der jetzt Sowjetischen Besatzungszone für einige Monate inhaftiert und die seit 63 Jahren in Leipzig bestehende Fabrik am 30. Juni 1946 enteignet.

Da sich in der Bundesrepublik in Frankfurt am Main ein neues Pelzhandelszentrum bildete, errichtete Hollender zusammen mit Otto Nauen für die Firma Thorer & Co. einen neuen Veredlungsbetrieb im benachbarten Offenbach, Mühlheimer Straße 325, einem leerstehenden Fabrikgebäude einer ehemaligen Reptiliengerberei. Die Mehrzahl der qualifizierten Mitarbeiter folgte im Lauf der Jahre 1946 bis 1949.

Auf der Zweiten Internationalen Pelz- und Lederwarenmesse 1948 in Basel, verbunden mit einem internationalen Kongress, waren erstmals deutsche Kaufleute anwesend. Dort griff Hollender den Gedanken auf, den er 30 Jahre zuvor schon geäußert hatte, die Gründung einer internationalen Organisation der Pelzwirtschaft. Auf ihn geht die Gründung der International Fur Trade Federation im September 1948 in London zurück, für die er als deutscher Delegierter gewählt wurde. Als Mitglied des Verbands der deutschen Rauchwaren- und Pelzwirtschaft war er Mitglied des Außenhandelsausschusses und arbeitete, wie schon in Leipzig, wiederholt ehrenamtlich für die Industrie- und Handelskammer. Er leitete den Exportausschuss Rauchwaren, der den „Grundstein für den späteren, fast kometenhaften Aufstieg der westdeutschen Rauchwaren- und Pelzwirtschaft“ legte.

Anfangs war in der Pelzmode der Bundesrepublik das hauptsächliche Material der Persianer, das mit zunehmendem Einkommen in den 1970er Jahren vom noch höheren Statussymbol Nerz abgelöst wurde. Die Firma Thorer & Hollender hatte sich, wie zuvor schon Paul Thorer, besonders auf diesen Artikel spezialisiert. Paul Hollender kümmerte sich, wie bereits vor dem Krieg, weiterhin besonders um die Karakulzucht in Südafrika. Seiner „energischen und erfolgreichen Förderung“ war die damalige Stellung des „Südwest-Persianers“ auf dem Weltmarkt zu verdanken. Auf seiner letzten Reise starb er in Kapstadt im September 1950.

Privatleben

Villa Hollender (2020)

Paul Hollender war Mitglied im 1909 gegründeten Vereins Leoniden, ein Zusammenschluss von Künstlern und Wissenschaftlern sowie interessierten Bürgern. Seine ortsgeschichtlich und baugeschichtlich wichtige Villa befindet sich noch in der Paul-Michael-Straße 9 (vorher Thorerstraße) im Leipziger Stadtteil Leutzsch.

Unternehmen Thorer & Hollender

Drei der Unternehmen Thorer führten den Namen Hollender im Firmennamen, die amerikanische Thorer & Hollender Inc. und in Deutschland die Thorer & Hollender GmbH, nach dem Zweiten Weltkrieg als Hauptunternehmen die Thorer & Hollender KG.

USA

Teilansicht des New Yorker Lagers (1912)

Nach dem Ersten Weltkrieg stellte Paul Hollender die für den Absatz des Spezialartikels Persianer des Unternehmens Thorer äußerst wichtigen Geschäftsverbindungen zu den USA wieder her (dort war eine Untersorte des Persianers gefragt, für die es ansonsten keine Abnehmer gab). Er gründete in New York ein eigenes Schwesterunternehmen. Anfang 1925 wurde die Gesellschaft umbenannt in Thorer & Hollender Inc. Nach wechselnder Leitung übernahm der bisherige Einkäufer des Stammhauses, Curt Mahler, 1926 die Leitung. Nach positiver Entwicklung wurde die Firma in das Zentrum des damaligen Pelzhandels in das Gebäude 250 West 30.th verlegt. In Chicago wurde eine Zweigniederlassung errichtet, dazu Vertretungen in Los Angeles und Kanada. Wie in Leipzig wurde erfolgreich die Verbindung mit einer der maßgebenden Persianerfärbereien hergestellt, der Firma Hermann Basch & Co.

Der Versuch, die einst weltumspannenden Auslandsvertretungen des Firmennetzes nach Beginn des Zweiten Weltkriegs zu erhalten misslang, bis auf die in Stockholm (die Pälsvaru AB Sverus wurde 1959 mangels weiterem Interesse endgültig liquidiert, ebenso die Produktion Theodor Thorer, Paris). Die Thorer und Hollender Inc., New York wurde im Jahr 1952 von Curt Mahler nach Veräußerung ihrer beschlagnahmten großen Werte durch den Custodian of Enemy Property neu gebildet und weitergeführt. Noch 1962 wartete Thorer auf den Erlös dieser und der Veräußerung des Veredlungsbetriebes Hermann Basch & Co.

Deutschland

Anfang 1932 war die Gründung der Thorer & Hollender GmbH erfolgt, mit der Aufgabe der besonderen Pflege des Geschäfts mit Fuchsfellen und verwandter Artikel.

Sofort nach dem Zweiten Weltkrieg, mit Wirkung zum 1. Juni 1945, wurde in Hamburg für den Zweig des Pelzgroßhandels die Thorer & Hollender KG neu eingetragen. Sie wurde von Hollender als geschäftsführendem Gesellschafter, sowie seiner Frau Ella Hollender (1884–1950) und Otto Nauen, im Namen des noch unmündigen Jürgen Thorer und dessen Geschwistern geführt. Seit Ende Juni 1945 bestand zudem eine Zweigniederlassung in Fürth. Im Jahr 1960 erwarben Thorer & Hollender die über 100 Jahre alte Londoner Auktionsgesellschaft „Eastwood & Holt Ltd.“.

Die letztliche Entscheidung als Hauptsitz das im Aufbau befindliche Pelzhandelszentrum um die Niddastraße in Frankfurt am Main zu wählen, trug erheblich zu dessen Anziehungskraft für andere Branchenunternehmen bei. Willi Treusch, Geschäftsführer der Frankfurter Rauchwarenmesse, schrieb: „Noch war es nicht ganz sicher, ob die alte Reichs- und Messehauptstadt Frankfurt unter veränderten Verhältnissen die Nachfolge von Leipzig antreten sollte, bis eine Gruppe von ‚Männern der ersten Stunde‘ die Situation erkannte, allen voran und stellvertretend für viele andere genannt, die Herren Dr. Paul Hollender, Hermann Deninger, Dr. Otto Nauen, Friedrich Hering und Dr. Michael Mertens.“ Hier erhielt die Pelzbranche größtmögliche Hilfe durch die Stadtverwaltung. Thorer & Co. pachtete im Frühjahr 1946 die leerstehenden Fabrikräume der Lederwerke Thomson GmbH in Offenbach. Die Zurichterei, die in Offenbach mit zehn Mitarbeitern begonnen hatte, beschäftigte Ende 1947 bereits 128 Personen. Daneben bestand in Bad Pyrmont eine wesentlich kleinere Zurichterei, die den, sehr erschwerten, Warenverkehr in die Sowjetische Besatzungszone abwickelte. Im Frühjahr 1946 erwarb Thorer & Hollender das ausgebrannte Gebäude auf der Frankfurter Mainzer Landstraße 59/63, im Oktober 1946 wurde es, zusammen mit Kollegenfirmen, bezogen.

War der schwarz gefärbte Persianer, das Fell des Karakullamms, bereits zwischen den Weltkriegen ein wesentlicher Artikel der Pelzmode, wurde er es noch einmal mehr in der Zeit danach. Die sich erneut darauf spezialisierenden Unternehmen der Thorer-Gruppe profitierten davon in besonderem Maß, bis der „Prestigepelz“ der deutschen Frau mit zunehmendem Wohlstand, beginnend in den 1960er Jahren, allmählich durch den teureren Nerzpelz abgelöst wurde.

Auszeichnungen

Werke

Literatur

Commons: Paul Hollender – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ In: The Fur Record, Ausgaben 335–341, 1957. Abgerufen am 14. Februar 2026.
  2. ↑ Paul Gerhard Hollender. www.ancestry.com, abgerufen am 28. Januar 2026.
  3. Paul Albert Thorer, Carl Praetorius, Paul Hollender: 300 Jahre Familie Thorer – 50 Jahre Theodor Thorer. Selbstverlag Thorer, Leipzig, 1912.
    1. ↑ S. 32–33
  4. ↑ Theodor Ernst Thorer (Memento vom 3. Mai 2013 im Webarchiv archive.today). geneanet.org, abgerufen am 21. Januar 2026 (französisch).
  5. ↑ Otto Nauen: In Memoriam Dr. h. c. Paul Hollender. (zur Gedenkfeier in der Aula der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität zu Frankfurt am Main am 15. November 1950) Frankfurt am Main 1950, S. 8.
  6. In Memoriam D. h. c. Hollender. Gedenkfeier in der Aula der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität zu Frankfurt am Main am 15. November 1950 (diverse Vortragende).
    1. ↑ Otto Nauen, S. 9, 12
    2. 1 2 Otto Nauen, S. 9
    3. 1 2 Otto Nauen, S. 12
    4. ↑ Hermann Deninger, S. 19–20
    5. ↑ Hermann Deninger, S. 19–20
  7. 1 2 Philipp Manes: Die deutsche Pelzindustrie und ihre Verbände 1900–1940, Versuch einer Geschichte. Band 4, Berlin 1940. Durchschrift des Originalmanuskripts, S. 345–350.
  8. 1 2 3 4 „Bar.“: Paul Hollender †. In: Das Pelzgewerbe, Beilage zur Zeitschrift Hermelin, Heft 7/8, 1950, Hermelin-Verlag Dr. Paul Schöps, Leipzig/Berlin, S. 22.
  9. ↑ Tagesordnung Weltpelzkongress, erste Seiten.
  10. 1 2 3 Friedrich Lübstorff: Hollender, Paul. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 9. Duncker & Humblot, Berlin 1972, ISBN 3-428-00190-7, S. 541–542 (deutsche-biographie.de).
  11. ↑ Philipp Manes: Die deutsche Pelzindustrie und ihre Verbände 1900–1940, Versuch einer Geschichte. Band 3, Berlin 1941. Durchschrift des Originalmanuskripts, S. 31, 41–48 (→ Inhaltsverzeichnis).
    1. ↑ S. 115
    2. ↑ S. 178
    3. ↑ S. 74
  12. ↑ Bild der IPA-Medaille mit dem Porträt Paul Hollender. Abgerufen am 28. Januar 2026.
  13. ↑ Theodor Thorer: 325 Jahre Familie Thorer. 75 Jahre Theodor Thorer. Leipzig 1937, S. 150.
  14. ↑ Thorer & Hollender (Hrsg.): 350 Jahre Thorer. Frankfurt am Main 1962, S. 125, Nachfahrentafel S. 133.
  15. ↑ O. N. [Otto Nauen]: Unsere Absatzorganisation. In: 325 Jahre Familie Thorer – 75 Jahre Theodor Thorer. Firma Thorer, Leipzig, Frühjahr 1927, S. 153.
    1. ↑ S. 150–151
    2. ↑ S. 180–183
    3. ↑ S. 160
  16. ↑ Willi Treusch: Messe- und Verbands-Chronik von 25 Jahren … Undatierter Entwurf (vor 29. Oktober 1972), S. 3, 8, 24 (Sammlung G. & C. Franke).
    1. 1 2 S. 3
    2. ↑ S. 6a (7)
    3. ↑ S. 32
  17. ↑ Zur Geschichte der Gesellschaft der Freunde der Handelshochschule Leipzig. Gesellschaft der Freunde der Handelshochschule Leipzig e. V., abgerufen am 23. Januar 2025.
  18. ↑ Karl-Heinz Ehler: Die Entwicklung des Leipziger Rauchwarengroßhandels seit Ausbruch der Weltwirtschaftskrise. Dissertation der Handels-Hochschule Leipzig, 1938. S. 148. Primärquelle Der Rauchwarenmarkt Nr. 1, 3. Januar 1936: Neujahrsgruß an den Brühl.
  19. ↑ Walter Fellmann: Der Leipziger Brühl. VEB Fachbuchverlag, Leipzig 1989, ISBN 3-343-00506-1, S. 174.
  20. ↑ Robrecht Declercq: The Leipzig Fur Industry as an Industrial District - Collective Action, Lead Firms and World Market Transformation (1870-1939). 11. Februar 2015, S. 115 (englisch). Abgerufen am 1. Februar 2026.
  21. ↑ P. H. [Paul Hollender]: Unsere Hauptversorgungsgebiete. 1. Russland und Afghanistan. In: 325 Jahre Familie Thorer - 75 Jahre Theodor Thorer, Leipzig 1937, S. 108–109.
  22. ↑ Walter Fellmann: Der Leipziger Brühl. VEB Fachbuchverlag, Leipzig 1989, ISBN 3-343-00506-1, S. 174.
  23. 250 Jahre Handwerk, 100 Jahre Handel, 80 Jahre Veredlung. Firma Thorer & Hollender, Frankfurt am Main, Frühjahr 1962.
    1. ↑ S. 143
    2. ↑ S. 144
    3. ↑ S. 146
    4. 1 2 S. 146–148
    5. ↑ S. 179
  24. ↑ Kapitel: Die Fabrik in Leipzig muss aufgegeben werden.; Ein neues Beginnen.; In Memoriam Herbert Schönburg und Rudolph Sack. In: 1883–1958 – 75 Jahre Thorerfarbe.Jubiläumsschrift der Firma Thorer & Co., Januar 1985, ohne Seitennummerierung.
  25. ↑ Redaktion: Nerz-Konfektion – der Renner seit über zehn Jahren. In: Pelz International. Heft 4, Rhenania-Fachverlag, Koblenz, April 1984, S. 34.
  26. ↑ 1883–1958 – 75 Jahre Thorerfarbe. Kapitel: Das Haus Thorer und der südafrikanische Persianer.
  27. ↑ Eintrag in der Denkmaldatenbank des Landes Sachsen zur Denkmal-ID 09291959 (PDF, inklusive Kartenausschnitt) – Villa Hollender. Abgerufen am 26. Januar 2026.
  28. ↑ Ulrich Heß: Thorer. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 26. Duncker & Humblot, Berlin 2016, ISBN 978-3-428-11207-4, S. 199–200 (deutsche-biographie.de).
  29. ↑ Deutschland – Heft 2 – 1940 – Reichsmessestadt Leipzig. Verlag Adolf Ernst Schulze & Co., abgerufen am 28. Januar 2026.
Personendaten
NAME Hollender, Paul
ALTERNATIVNAMEN Hollender, Paul Gerhard (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Unternehmer des Pelzgroßhandels und der Pelzveredlung
GEBURTSDATUM 30. Juni 1883
GEBURTSORT Krefeld
STERBEDATUM 28. September 1950
STERBEORT Kapstadt