Paul Koppe (* 20. Januar 1928 in Koblenz; † 12. April 2003 in Mülheim an der Ruhr) war ein deutscher Chemiker.
Koppe studierte Chemie in Freiburg und an der Technischen Hochschule Darmstadt, wo er im Juli 1960 promovierte. 1970 kam er zum Ruhrverband und übernahm dort die Leitung des Chemischen und Biologischen Laboratoriums. Darüber hinaus war er seit 1983 als Honorarprofessor für Chemie des häuslichen Abwassers und dessen Einwirkungen auf den Vorfluter an der Fakultät für Bauingenieurwesen der RWTH Aachen tätig.
Nach einem schweren Herzinfarkt im Herbst 1990 ging Koppe Anfang 1991 in den vorzeitigen Ruhestand. Der überzeugte Katholik engagierte sich nun ehrenamtlich in seiner Gemeinde „Heilig Geist“ in Mülheim an der Ruhr (wo er seit 1971 wohnte) im Bereich der Caritas sowie der Senioren- und Krankenpastoral. Am 12. April 2003 verstarb Paul Koppe an den Folgen eines Schlaganfalles. Seine Ehefrau Jutta, die er 1953 geheiratet hatte, blieb auch nach seinem Tod in Mülheim wohnen. Sie verstarb am 16. Januar 2011 in einem Hospiz in Bonn.
Das Ehepaar Koppe hinterließ drei Söhne: Michael, Matthias und Bruno. Letzterer ist Pfarrer am St.-Josef-Hospital in Bonn-Beuel.
Quelle:
| Personendaten | |
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| NAME | Koppe, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker |
| GEBURTSDATUM | 20. Januar 1928 |
| GEBURTSORT | Koblenz |
| STERBEDATUM | 12. April 2003 |
| STERBEORT | Mülheim an der Ruhr |