Paul Kretschmann

Gerhard Hermann Paul Kretschmann (* 5. Mai 1901 in Neustrelitz; † 1. März 1993) war ein deutscher Bibliothekar.

Wirken

Paul Kretschmann wurde als Sohn des namensgleichen Juristen und Landgerichtsrates Paul Kretschmann und dessen Frau Luise, geb. Tesmer, in der Residenzstadt Neustrelitz geboren und am 8. Juli 1901 in der dortigen Schlosskirche getauft. Wo Kretschmann das Abitur abgelegt hatte, ist nicht bekannt. Er studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität Berlin und wurde dort 1924 promoviert. Sein Staatsexamen legte er dort 1925 ab.

Als Voluntär an der Deutschen Bücherei in Leipzig trat er in den Dienst als wissenschaftlicher Bibliothekar ein und absolvierte die hierfür notwendige Fachprüfung 1934 und war weiterhin dort tätig, seit 1939 als Bibliotheksrat. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft (1944 bis 1947) war er kurze Zeit als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an der Universitätsbibliothek Rostock tätig (1947), wechselte aber im gleichen Jahr an die Universitätsbibliothek Kiel und war dort bis zum Eintritt in den Ruhestand 1966 als Bibliothekar tätig.

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Alexandra Habermann, Peter Kittel: Lexikon deutscher wissenschaftlicher Bibliothekare. Die wissenschaftlichen Bibliothekare der Bundesrepublik Deutschland (1981-2002) und der Deutschen Demokratischen Republik (1948-1990). Klostermann, Frankfurt/M. 2004, ISBN 3-465-03343-4. S. 99.
  2. ↑ Kirchenbuch Neustrelitz (Schloss): Geburts- und Taufeintrag Nr. 7/1901. Die Eltern hatten 1899 in Wittenberge geheiratet.
  3. ↑ In Neustrelitzer Abiturientenlisten findet sich sein Name nicht.