Paul Oppenheim (* 17. Juni 1885 in Frankfurt am Main; † 22. Juni 1977 in Princeton, New Jersey) war ein deutsch-amerikanischer Chemiker, Philosoph, Privatgelehrter und Industrieller.
Nach dem Studium der Naturwissenschaften und Chemie in Freiburg im Breisgau und Gießen wurde er in den Fächern Chemie und Philosophie promoviert. Bis 1933 war er in der chemischen Industrie tätig, danach emigrierte er zunächst nach Brüssel und 1939 in die USA, wo er in Princeton als Privatgelehrter wirkte.
Nach Beginn der Nazi-Herrschaft in Deutschland verschaffte er mehreren verfolgten Wissenschaftlern, darunter Carl Gustav Hempel und Kurt Grelling, finanzielle Mittel und Hilfe zur Flucht aus Deutschland. Sein Vater, der Frankfurter Edelsteinhändler Moritz Nathan Oppenheim (1848–1933), und seine Mutter Katharina Oppenheim nahmen sich 1933 gemeinsam das Leben.
Er publizierte mit Hempel und Grelling Arbeiten zur Philosophie, Wissenschaftstheorie sowie zur Gestaltpsychologie. Oppenheim ist Mitbegründer des sogenannten Hempel-Oppenheim-Schemas (D-N-Modell).
| Personendaten | |
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| NAME | Oppenheim, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker, Philosoph, Privatgelehrter und Industrieller |
| GEBURTSDATUM | 17. Juni 1885 |
| GEBURTSORT | Frankfurt am Main |
| STERBEDATUM | 22. Juni 1977 |
| STERBEORT | Princeton, New Jersey |