Paul Rau (russisch Пауль Давидович Рау; * 10. Februar 1897 in Alt-Weimar, Rajon Pallassowka; † 14. August 1930 in Pokrowsk) war ein wolgadeutscher Archäologe und Volkskundler.
Nach seinem Studium (Dr. phil) wurde er 1925 Leiter der Abteilung Archäologie, später Direktor des Zentralmuseums der Wolgadeutschen Republik in Pokrowsk. Wegen seiner Erforschung der Grabhügel (Kurgane) im Steppengebiet war er bekannt als der „Kurgankommissar“.
1930 beging Rau Suizid, um seiner drohenden Verhaftung im Zuge einer Kampagne gegen wolgadeutsche Intellektuelle zu entgehen.
| Personendaten | |
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| NAME | Rau, Paul |
| ALTERNATIVNAMEN | Рау Пауль Давидович (russisch); Paul, Reinhold (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | wolgadeutscher Archäologe und Volkskundler |
| GEBURTSDATUM | 10. Februar 1897 |
| GEBURTSORT | Alt-Weimar, Kanton Pallassowka |
| STERBEDATUM | 14. August 1930 |
| STERBEORT | Pokrowsk |