Paul Schinner (* 20. Januar 1937 in Windischeschenbach; † 17. März 2026) war ein deutscher Bildhauer, Maler und Grafiker.
Schinner absolvierte zunächst von 1951 bis 1954 eine Ziseleurlehre. Von 1958 bis 1961 folgte ein Studium der Gold- und Silberschmiedekunst in Nürnberg bei Andreas Moritz sowie von 1963 bis 1967 ein Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Alexander Gonda, das er mit dem Diplom zum Meisterschüler abschloss. Danach kehrte er zurück in die nördliche Oberpfalz, wo er in Nabburg lebte und arbeitete. 1987 erhielt er vom Freistaat Bayern ein Stipendium für den Besuch der Cité Internationale des Arts Paris, wohin er 1989 und 1991 zurückkehrte.

Schinner war vorwiegend als Zeichner und Bildhauer tätig. Viele seiner Werke befinden sich im öffentlichen Raum, viele auch in Privatbesitz, unter anderem in den Sammlungen von Bankhäusern und E.ON Bayern. Seine Bleistiftzeichnung „Rühr mich nicht an“ wurde vom Bistumsmuseum Regensburg im November 2012 als „Kunstwerk des Monats“ präsentiert und im Meditationsgottesdienst betrachtet. Seine Werke wurden seit 1996 im Rahmen der Großen Ostbayerischen Kunstausstellungen des BKK Nordbayern/Oberpfalz gezeigt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schinner, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer, Maler und Grafiker |
| GEBURTSDATUM | 20. Januar 1937 |
| GEBURTSORT | Windischeschenbach |
| STERBEDATUM | 17. März 2026 |