Paul Wiegand (* 15. März 1917 in Magdeburg; † 5. März 1986) war ein deutscher Gebrauchsgrafiker und Maler.
Wiegand absolvierte von 1934 bis 1937 eine kaufmännische Lehre und besuchte 1938/1939 die Meisterschule des deutschen Handwerks Magdeburg. Er wurde dann zur Wehrmacht eingezogen, nahm am Zweiten Weltkrieg teil und geriet in Kriegsgefangenschaft.
Ab 1949 arbeitete er in Magdeburg freischaffend als Gebrauchsgrafiker, betätigte sich aber auch als freier Maler. Er lebte zumindest Anfang der 1950er Jahre im Süplinger Weg 3 im Magdeburger Stadtteil Neustädter Feld. 1978 gestaltete er die Ausstellung „20 Jahre Städtisches Puppentheater Magdeburg“.
Er war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und wurde 1985 mit der Hans-Grundig-Medaille geehrt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wiegand, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Gebrauchsgrafiker und Maler |
| GEBURTSDATUM | 15. März 1917 |
| GEBURTSORT | Magdeburg |
| STERBEDATUM | 5. März 1986 |