| Pavizham gavi | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Pavizham | ||||||||||||
| Raj, Kumar & Ng, 2022 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Pavizham gavi | ||||||||||||
| Raj, Kumar & Ng, 2022 |
Pavizham gavi ist eine Art der Krabben in der Familie Gecarcinucidae und einziger Vertreter der Gattung Pavizham. Die Süßwasserkrabbe ist im südöstlichen Teil der indischen Westghats im Distrikt Pathanamthitta heimisch. Hier wurde sie an einem Wasserfall nahe Gavi nachgewiesen. Trotz intensiver Suche konnte bislang nur ein einziges Exemplar, ein Männchen, gefunden werden. Es hat eine Größe von 17,3 × 12,8 mm und war unter einem Stein verborgen.
Der Carapax ist oval, hoch aufgewölbt und glatt. Die epigastrischen Kämme sind kaum erkennbar, die postorbitalen gar nicht. Das äußere Augeneck ist sehr breit und niedrig. Der Epibranchialzahn ist sehr klein und niedrig. Die hinteren Seitenränder konvergieren nach hinten. Das Ischium des dritten Maxillipeden ist relativ lang, der Exopodit trägt eine auffällige Geißel, die den Merus überragt.
Der innere Winkel des Carpus der Scherenbeine trägt bei erwachsenen Männchen einen deutlichen, gebogenen Zahn. Die Basis der geschlossenen Finger der größeren Schere lässt eine kleine Lücke offen. Die Schreitbeine sind schlank. Der vordere Bereich des Sternums ist bei Männchen breiter. Die ersten beiden Sterniten sind verschmolzen und bilden eine dreieckige Platte. Diese ist vom dritten Sterniten durch eine seichte Rinne getrennt. Auch dritter und vierter Sternit sind verschmolzen, aber durch eine flache Rinne abgegrenzt. Die Sternopleonalhöhle reicht bei Männchen bis zu einer gedachten Linie vor den Coxae der Scherenbeine. Der Höcker zur Arretierung des Pleons ist niedrig und abgerundet. Das Pleon der Männchen ist deutlich dreieckig, sein sechster Somit breiter als lang. Das Telson ist dreieckig und hat nahezu gerade Seitenränder.
Das erste Gonopodium ist nahezu gerade, die Rinne für das zweite Gonopodium liegt bauchseitig. Letztes und vorletztes Glied sind deutlich abgegrenzt. Das Endglied ist relativ lang, konisch und verjüngt sich zu einer abgestutzten Spitze. Das zweite Gonopodium ist lang und hat ein langes schlankes Endglied, welches etwa halb so lang wie das Grundglied ist.