Peggy Jane Rea (* 31. März 1921 in Los Angeles, Kalifornien; † 5. Februar 2011 in Toluca Lake, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin.
Geboren in Los Angeles, verließ Rea die University of California in Los Angeles, um an der Berufsschule weiter zu studieren. Dann wurde sie Produktionssekretärin von MGM, u. a. für Arthur Freed. Im Jahr 1947 zog sie nach New York, um auf der Bühne zu stehen. Sie trat 1950 zweimal am Broadway auf: als Eunice Hubbell in einem Revival von Endstation Sehnsucht und in dem Cole-Porter-Musical Out of This World. 1953 trat sie in verschiedenen Rollen in vier Folgen der populären Sitcom I Love Lucy auf. Einige Jahre war sie nur noch nebenberuflich als Schauspielerin tätig und arbeitete stattdessen als Produktionssekretärin bei Rauchende Colts und anderen Fernsehshows in Los Angeles zu arbeiten. 1962 kehrte sie in Vollzeit zur Schauspielerei zurück und konnte sich danach vor allem in matronenhaften Charakterrollen etablieren.
Bekanntheit erlangte Peggy Rea in erster Linie durch markante Nebenrollen in mehreren Fernsehserien. Für die Fernsehshow von Red Skelton stand sie zwischen 1964 und 1971 in unterschiedlichen komödiantischen Rollen vor der Kamera. In Die Waltons spielte sie von 1978 bis 1981 wiederkehrend Rose Burton, die Cousine von Olivia Walton. Die Figur verkörperte sie nochmals 1993 im Fernsehfilm Das Familientreffen der Waltons. Eine weitere wiederkehrende Rolle hatte sie zwischen 1979 und 1985 in Ein Duke kommt selten allein als Lulu Coltrane Hogg, die gefräßige, aber gutmütige Frau des Commissioner Boss Hogg und Schwester von Sheriff Coltrane. In der Sitcom Eine starke Familie war sie Anfang der 1990er-Jahre als Carols Mutter Ivy Baker in einer der Hauptrollen zu sehen, wurde jedoch nach der ersten Staffel aus der Serie gestrichen. Danach war sie noch von 1995 bis 1998 in der Familienserie Grace in einer festen Rolle als Schwiegermutter Jean Kelly zu sehen.
Zudem war Rea über die Jahrzehnte ein oft gesehener Gaststar in Einzelfolgen bekannten Serien ihrer Zeit wie Rauchende Colts, Bonanza, 77 Sunset Strip, Mannix, Ihr Auftritt, Al Mundy, Drei Engel für Charlie, MacGyver und Golden Girls. Des Weiteren war Rea bis Mitte der 1990er Jahre auch in Kinoproduktionen zu sehen: Ihr erster Kinofilm war 1964 der Horrorstreifen Der mysteriöse Dr. Lao (1964), über die Jahre folgten Nebenrollen in Produktionen wie Zurück aus der Hölle (1989), Made in America und Love Field – Liebe ohne Grenzen zu sehen. Insgesamt umfasst Reas filmisches Schaffen zwischen 1951 und 1998 rund 110 Film- und Fernsehproduktionen.
Peggy Rea starb 2011 im Alter von 89 Jahren in ihrem Haus am Toluca Lake an Herzversagen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rea, Peggy |
| ALTERNATIVNAMEN | Rea, Peggy Jane (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 31. März 1921 |
| GEBURTSORT | Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten |
| STERBEDATUM | 5. Februar 2011 |
| STERBEORT | Toluca Lake, Kalifornien, Vereinigte Staaten |