Pelzmesse

Firmenschild des Kürschners Nicolaus Remshardt aus Göppingen. Es wurde mit dem Pferdewagen zu den Leipziger Messen mitgenommen und dort am Messestand angebracht. Die Abbildung zeigt einen sibirischen Pelztierjäger in Verhandlung mit einem russischen Rauchwarenhändler. Im Hintergrund ein Fellfutter aus Fehwammen (1. Drittel 19. Jahrhundert).

Eine Pelzmesse (historisch auch Rauchwarenmesse) ist eine Fachmesse der Pelz- und Rauchwarenbranche. Sie dient Herstellern, Rauchwarenhändlern, Pelzkonfektionären, Pelzveredlern und Zulieferern zur Präsentation neuer Kollektionen, zum Handel mit Pelzfellen und Pelzwaren sowie zum geschäftlichen Austausch. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelten sich internationale Pelzmessen zu zentralen Handelsplätzen der Branche; ihre wirtschaftliche Bedeutung ging seit dem Ende des 20. Jahrhunderts deutlich zurück. Pelzmessen beziehungsweise Rauchwarenmessen sind als regelmäßige Fachveranstaltungen der Pelzbranche meist nur Mitgliedern der Pelzbranche zugängig. Aussteller sind vor allem Rauchwarenhändler (Pelzfellhändler), Pelzkonfektionäre, Pelzveredler, Pelzzutaten-Händler und -Hersteller sowie andere der Pelzbranche zugehörige oder verwandte Unternehmen und Organisationen. Als Rauchwarenmessen wurden die Messen bezeichnet, bei denen der Schwerpunkt noch auf dem Fellhandel lag, noch nicht wesentlich auf dem Handel mit Pelzkonfektion. Die Messen finden in der Regel um den März herum statt, wenn ein Großteil der im Winter angefallenen Felle zugerichtet ist und die Konfektionäre ihre Musterkollektionen erstellt haben.

Weitere große Veranstaltungen der Pelzbranche sind die Pelzauktionen, auf denen jedoch nur Pelzfelle, roh oder zugerichtet, gehandelt werden, eventuell begleitet von einigen anderen Anbietern. Bedingt durch eine immer zuverlässiger gewordene Sortimentsbeschreibung und die mögliche Online-Beteiligung verliert hier der persönliche Besuch immer mehr an Bedeutung. Die COVID-19-Pandemie beschleunigte besonders die Entwicklung virtueller Messen, so auch in der Pelzbranche.

Geschichte

Dank moderner Verkehrsmittel und der Bedeutung der Pelzkonfektion befinden sich die Pelzmessen heute nicht mehr in der Nähe des Fellanfalls, sondern an den Schwerpunkten des Modeschaffens und vor allem des Pelzgebrauchs. Messen erfordern einen erheblichen Investitions- und Organisationsaufwand von den Veranstaltern und Ausstellern. Für die Pelzbranche haben wegen der hohen Warenwerte Spezialversicherungen dazu eine besondere Bedeutung.

In den letzten Jahrhunderten haben sich in verschiedenen Zentren der Welt eigene Industrien für die Pelzstückenverarbeitung gebildet, in Europa ist das bis heute vor allem Kastoria in Griechenland und der nahegelegene, kleinere Ort Siatista. Italien entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg, als europäisches Modezentrum neben Frankreich, auch zu einem wichtigen Lieferanten für modische Pelzkonfektion. Einen mitentscheidenden Anteil an dem Erfolg in der Pelzbranche hatte deren jährliche Messe „Mifur“ in Mailand, die wiederum durch die bedeutenden italienischen Pelzdesigner eine besondere Anziehungskraft hat.

Als Hauptverbrauchsländer lösten Asien und Russland gegen Ende des 20. Jahrhunderts Europa und Nordamerika immer mehr ab. Entsprechend entstanden dort neue Messen und die europäischen Veranstaltungen wurden größtenteils eingestellt oder in textile Messen integriert.

Neben den Kollektionsvorführungen auf und außerhalb des Messegeländes finden verschiedene Festivitäten, wie Modellwettbewerbe, Gemeinschaftsmodenschauen und Presseempfänge statt.

In den Jahren 2021 und 2022 fielen Messen allgemein wegen der COVID-19-Pandemie zumeist aus.

Aktive regelmäßige Pelzmessen

Aktive Pelzmessen (Stand 2026)
MesseOrtseitVeranstalter
Kastoria International Fur Fair (KIFF)Kastoria, Griechenlandseit 1976 bzw. 1967 (Vorläufer)Vereinigung „Prophet Elias“
Hong Kong International Fur & Fashion FairHongkong1982/1990International Fur Federation (IFF)
IFF Seoul Fur & Leather Expo, SüdkoreaSeoul2019International Fur Federation (IFF)
TheOneMilanoMailand, ItalienNachfolger der MifurFiera Milano S.p.A.
International Fur & Leather Expo, ElitelineAlmaty, Kasachstan2019International Fur Federation (IFF)

„Kastoria Internationals Fur Fair (KIFF)“, Kastoria, Griechenland

Edika Kastorian Fur Center

Laut einer von der IEES Abe, der griechischen Textil- und Bekleidungsindustrie, zur Verfügung gestellten Studie war der Pelz trotz zurückgehender Zahlen immer noch die Nummer eins des Exportsektors im Westen Mazedoniens (2012). Im Jahr 2022 wies man im Zusammenhang mit der jährlichen Pelzmesse darauf hin, dass Kastoria inzwischen „das einzige Pelzherstellungs-Zentrum der westlichen Welt“ sei. Die 51. Kastoria Internationals Fur Fair (KIFF) fand vom 16.–19. April 2026 statt.

„Comispel“, „Mifur“, „TheOneMilano“, Mailand, Italien

Prämierte Pelze auf der Mifur (2008)

Die erste italienische Pelzmesse fand 1964 unter dem Namen „Comispel“ („Comis/Pel“) statt, zum 25-jährigen Jubiläum im Jahr 1989 firmierte sie noch unter diesem Namen. Zu dieser Zeit besaß sie bereits eine führende Rolle innerhalb der Pelzbranche, nicht nur wegen der dominierenden Rolle, die der italienische Modemarkt bereits im internationalen Absatz spielte. Zeitgleich mit der Schuhmesse MICAM und der Lederwarenausstellung MIPEL fand die Messe für 2022 auf dem Messegelände der Fieramilano in Rho statt.

Für den Februar 2027 ist die Messe unter dem Namen TheOneMilano als eigenständige Ausstellung für ausschließlich hochwertige Pelze und Oberbekleidung geplant, auf dem Gelände der Fiera Milano, im September als eigener Bereich innerhalb der Milano „Fashion & Jewels (MFJ)“.

„Hong Kong International Fur & Fashion Fair“, Hongkong, China

„Internationale Leder- und Pelzmesse – Pelzhauptstadt Chinas“
(Gemeinde Tong'erpu (中文:​佟二堡镇), 2023)

Im Jahr 1986 war die Pelzmesse in Hongkong mit 119, darunter 78 aus Hong Kong, mit dem Vorjahr entsprechenden rund 1500 Besuchern ihre bis dahin größte Veranstaltung. Wie auch in anderen Jahren war die deutsche Pelzindustrie 2008 mit einem von der Bundesrepublik unterstützten Gemeinschaftsstand vertreten. Im Jahr 2025 bezeichnete der Veranstalter die Messe als den weltweit wichtigsten Handelsplatz für trendiges Pelzdesign. Ein Aussteller merkte an: „Die Kürschner Hongkongs sind zudem erfahren darin, ihre Fertigungstechniken so anzupassen, dass der Pelzverbrauch minimiert wird. So können sie ein modisches und luxuriöses Erscheinungsbild beibehalten und gleichzeitig die Kosten so gering wie möglich halten“.

Die Hong Kong International Fur & Fashion Fair fand 2026 vom 12. bis 14. März, wie in den vorhergehenden Jahren, im Hong Kong Convention & Exhibition Centre statt, organisiert durch die Hong Kong Fur Federation. Im Jahr 2027 soll sie, wie im Vorjahr, zeitgleich mit der verwandten Messe für Lederwaren, der Asia Pacific Leather Fair (APLF), stattfinden, um einen möglichst starken internationalen Käuferandrang zu erzielen.

„IFF Seoul Fur & Leather Expo“, Südkorea

Die erste IFF Seoul Fur & Leather Expo wurde im Jahr 2019 abgehalten. Organisiert wurde sie vom Pelz-Weltverband International Fur Federation (IFF).

Die 5. Messe, im März 2025, bezeichnete sich als eine „zentrale Wirtschaftsplattform für die Pelz- und Lederbranche in Asien“. Sie fand wie schon bisher im Grand Intercontinental Seoul Parnas statt. Unterstützt wurde sie von der Regierung von Daying.

„International Fur & Leather Expo“, „Eliteline“, Almaty, Kasachstan

Eliteline, Almaty

Eine weitere vom internationalen Pelzverband International Fur Federation (IFF) organisierte Messe ist neben Seoul die International Fur & Leather Expo in Almaty, Kasachstan. Nach den „erfolgreichen Messen der Jahre 2019 und 2022“ hieß es von Seiten des Veranstalters, das Kasachstans als größte Stadt des Landes, und darüber hinaus als finanzielles, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Zentralasiens, mit der drei Tage währenden Messe interessante Möglichkeiten für Geschäfte böte, nicht nur nach Russland und China.

Nach der COVID-19-Pandemie wandelte sich die Messe nach ihrer Selbstdarstellung in ein professionelles B2B-Format um, erhielt ein neues Branding und nahm ihren Betrieb unter dem Namen „Elite Line“ wieder auf. Sergej Stolbow, Präsident des Russischen Pelzverbandes (RFU), äußerte sich auf der Messe 2023 zur Lage auf dem Pelzmarkt: „Der Rückgang der Kaufkraft der Bevölkerung ist seit sieben bis neun Jahren zu verzeichnen. Viele Faktoren wirken sich negativ auf unsere Branche aus: Die Pandemie hat alle getroffen, und wir spüren ihre Auswirkungen noch immer. Hinzu kommt die geopolitische Lage.“ Neben den ausländischen Teilnehmern besuchten erstmals auch Vertreter des Internationalen Pelzverbands (IFF) aus London die Ausstellung.

Der Ort der 6. Veranstaltung 2026 in Almaty war EC „Atakent“, Timiryazeva 42, Pavillon 10. Die Ausstellung verzeichnete über 10.000 Besucher aus neun Ländern. Anbieter waren Unternehmen der Leder-, Pelz-, Schuh- und Accessoire-Branche.

Ehemalige Messen

Ehemalige Messen
NameOrtseitbisVeranstalter
Rauchwarenmesse LeipzigLeipzigTeil mittelterlicher MessenBeteiligung an regulären Messen bis Ende der DDR–
Fur & FashionFrankfurt am Main19492008Frankfurter Rauchwaren Messe G.m.b.H.
Internationale Pelz- und Ledermesse BaselBasel19471948Schweizer Mustermesse Basel (muba)
Salon International des Industries de la FourrureParis, Frankreich19581993Société Internationale de Fourrure (S.I.F.)
Comité des Expositions de Paris
MEXA MoscowMoskau, Russland19992013OWP Ost-West-Partner GmbH, Weiden
Salon Espaňol de Peleteria y Confeccion en Piel, IberpielMadrid, Spanien1979Integriert in die Schuh- und Ledermesse ModacalzadoIberpiel sa
American International Fur Fair (AIFF)New York, Las Vegas19791986International Fur Federation (IFF)
Montreal Fur Show, Canadian International Fur FairMontréal, Toronto, Kanada19862013NAAFEM
Japan Fur FairTokio, Japan1991nach 1999Frankfurter Messegesellschaft Fur & Fashion, in Zusammenarbeit mit dem japanischen Kürschnerverband
Rauchwarenmesse in Nischni NowgorodNischni Nowgorod, Russland1550 in Makarjewo, seit 1817 in NischniVerlor als Pelzmarkt in der Zeit der Sowjetunion völlig an BedeutungTeil des „Großen Jahrmarkts von Nischni Nowgorod“
Irbit-MesseIrbit, Russland1633Der Fellhandel ging unter der Sowjetunion an die Staatshandelsgesellschaft Sojuzpushnina in St. Petersburg überTeil des „Irbiter Jahrmarkts“
Charkiw-MesseCharkiw, RusslandMitte 17. JahrhundertIn der Zeit der SowjetunionTeil der allgemeinen Charkiw-Messe
Wilna-, Vilnius-MesseWilna, Vilnius, Litauen19351940Kavinokis

Pelzfelle wurden neben den als Rauchwarenmessen bezeichneten auch auf anderen Messplätzen gehandelt. In Deutschland war es besonders die Stadt Frankfurt an der Oder, die von 1365 bis 1450 Mitglied der Hanse war. Nach dem Ersten Weltkrieg war sie der wichtigste Umschlagplatz für „Wildware“, die Felle einheimischer Tiere. Wichtige asiatische Märkte waren bis zur Revolution in Russland, neben Irbit, Charkow und Nischni Nowgorod, die in Petropawlowsk und Ishim.

Messen sind auch ein wichtiger Treffpunkt zum Austausch mit Branchenkollegen. Mit dem Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, erst Eisenbahnen, dann Flugzeuge, verlor dies immer mehr an Bedeutung. Viel mehr Händler halten nun ganzjährig Ware vorrätig, so dass nahe am tatsächlichen Bedarf eingekauft werden kann. Moderne Kommunikationsmittel ermöglichen jederzeit den Kontakt zwischen Groß- und Einzelhändlern. Direkter Kauf auf Auktionen per Internet, unter Umgehung des Großhandels, ist inzwischen auch in kleineren Losen (eine Anzahl zusammenpassender Felle) möglich.

Rauchwarenmesse Leipzig

Reklamemarke zur Leipziger Rauchwaren-Ostermesse 1929

Als Geburtsurkunde der Leipziger Messe gilt der „Stadtbrief“ von Markgraf Otto dem Reichen, der von Historikern auf die Zeit zwischen 1156 und 1170 datiert wird. Wegen der geringen Quellen lässt sich nur schwer feststellen, ab wann der Handel mit Rauchwaren und Pelzwerk hier eine Rolle gespielt hat. Erst mit den um 1500 erteilten Messeprivilegien schaffte sich Leipzig eine direkte Verbindung zu den Ursprungsorten der Rohfelle.

Der Aufschwung des Leipziger Rauchwarenhandels begann nach den Befreiungskriegen (1813 bis 1815) und setzte sich in den 1860er/1870er Jahren stetig fort. Die Umsätze stiegen schnell und erreichten ihren Höhepunkt auf der letzten Messe vor dem Ersten Weltkrieg. Leipzig hatte an Bedeutung London übertroffen und war unumstritten zu dem Hauptumschlagplatz des gesamten Rauchwarenhandels der Welt geworden. Im Jahr 1893 änderte sich die Ausrichtung der Leipziger Messen grundsätzlich, aus der Warenmesse wurde nach über sechs Jahrhunderten die Leipziger Mustermesse. Die Rauchwarenmessen blieben jedoch weiterhin Warenmessen.

In der DDR gab es keine extra Rauchwarenmessen mehr, die Staatsunternehmen beteiligten sich an den regulären Leipziger Messen und später auch an den Pelzmessen in Frankfurt am Main. Mit dem Umzug des Gros der Händler hatte sich auch die Messe nach Frankfurt verlagert. Die immer noch vorhandene Bedeutung der Pelzwirtschaft für die DDR zeigte sich auffällig darin, dass mehrfach auf Briefmarken anlässlich der Leipziger Messen Motive die Pelzbranche betreffend abgebildet waren.

„Fur & Fashion“, Frankfurt am Main

Erste Rauchwarenmesse des europäischen Marktes in Frankfurt 1960

Am 24. April 1949 eröffnete der Hessische Rauchwarenverband die erste Pelzmesse in der neu gegründeten Bundesrepublik, bis 1962 unter dem Namen Rauchwaren-Messe, 1963 in Internationale Pelz-Messe umbenannt, ab 1964 als Internationale Pelzmesse in Frankfurt und seit 1990 als Fur & Fashion. Sie fand jährlich auf dem Frankfurter Messegelände statt, branchentypisch in der Zeit März/April, beim Vorliegen eines Großteils der im Winter angefallenen Felle. Nach früherem Leipziger Brauch war sie von einer Neuheitenschau des westdeutschen Kürschnerhandwerks und einem Treffen von Händlern und Kürschnern, dem Kürschnertag, begleitet. Bereits die erste Messe mit 123 Ausstellern galt als großer Erfolg.

Die Messe entwickelte sich in den ersten Jahren sehr zufriedenstellend. Nach der Internationalisierung expandierte sie schnell; 1960 wurden erstmals europäische Aussteller zugelassen, ab 1962 gab es keine nationalen Beschränkungen mehr, 1963 wurde sie umbenannt in „Internationale Pelzmesse“. Die vom Rauchwarenverband getragene Frankfurter Rauchwaren Messe G.m.b.H. wurde 1953 gegründet. Über Jahre hinweg war die Frankfurter Pelzmesse die weltweit bedeutendste Veranstaltung ihrer Art. Aussteller und Käufer kamen aus fast allen pelzproduzierenden und pelzverbrauchenden Ländern der Welt. Die Frankfurter Pelzmesse war gleichzeitig Mustermesse und Verkaufsmesse, ein Großteil des Einzelhandels- und Kürschnerbedarfs wurde hier gedeckt. Ein zusätzlicher wesentlicher Anziehungspunkt für die Kürschner war die Ausstellung der prämierten Arbeiten des „Modellwettbewerb des deutschen Kürschnerhandwerks“.

Im Jahr 1981 wurde festgestellt, dass sich die Messe von einem anfangs fast nur Angebot von Fellen zu einem ganz überwiegenden Pelzkonfektionsangebot verändert hatte, fast jeder Rauchwarenhändler führte jetzt auch Konfektion. Waren die Kunden bei den ersten Messen hauptsächlich Kürschner die ihren Bedarf an Fellen deckten, gewannen langsam aber stetig die Kaufhäuser Einfluss auf die Messe.

Die zuletzt Fur & Fashion genannte Messe hatte sich in ihren letzten Jahren ihres Bestehens erheblich verkleinert, die letzte, 60. Messe fand als „Fur & Fashion“ im Frühjahr 2008 statt. Anschließend beteiligte sich die Fur & Fashion Frankfurt Messe GmbH an der Mailänder Pelzmesse „MIFUR“. In Frankfurt finden stattdessen seitdem alljährlich von den Frankfurter Rauchwarengroßhändlern veranstaltete so genannte „Market-Days“ statt.Stand 2026

Pelz- und Ledermesse Basel

Besucherausweis des deutschen Rauchwarenhändlers und Pelzveredlers zur 2. Messe in Basel

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in der Schweiz versucht, eine ständige Pelzmesse zu etablieren. Die Beteiligung deutscher Firmen an der zweiten Baseler Pelz- und Ledermesse, März 1948, fiel in die Zeit der Währungsreform (21. Juni 1948). Unter anderem beteiligte sich der Landesverband der Rauchwarenwirtschaft Hessen, Frankfurt a/M., mit einem Gemeinschaftsstand.

Trotz günstiger Voraussetzungen, vieler internationaler Verbindungen und keinen kriegsbedingten Beeinträchtigungen, konnte sich die Messe, nach einem Anfangserfolg, nicht halten und wurde nach den beiden ersten Veranstaltungen offenbar nicht als eigenständige Messe fortgeführt.

„Salon International des Industries de la Fourrure (S.I.F.)“, Paris, Frankreich

Rauchwarenmarkt in Paris, Vorgänger der Pelzmesse (1923)

Die erste Fachmesse der Pelzbranche in Paris fand im Jahr 1958 statt. Im Jahr 1983 hatte sie 120 Aussteller und erwartete über 8000 Besucher, 30 % davon aus dem Ausland. Seit 1960 nannte sich die Messe „Salon“, in Deutschland als „Internazionaler Pelzsalon“ beworben.

Die Messe begann mit 56 Ausstellern, von denen 7 auch auf der Frankfurter Messe vertreten waren. Die Zahlen steigerten sich allmählich und erreichten im Jahre 1964 die Spitze mit 70 Ausstellerfirmen, darunter 10 Ausländer. Zur Pariser Pelzmesse im Jahr 1961 waren über 3000 Besucher gekommen, davon rund 400 aus dem Ausland aus 19 Staaten. Der Pelzhändler Jury Fränkel erhielt in dem Jahr von der Stadt Paris, überreicht vom Pariser Oberbürgermeister, eine Medaille mit einem Porträt Fränkels.

Im Jahr 1972 hatte der Pariser Salon noch nicht die gewünschten wirtschaftlichen Resultate erzielt. Eine der Ursachen war laut dem deutschen Verbandsfunktionär Willi Treusch, „dass Frankfurt weit voraus ist und die örtlichen, messtechnischen Voraussetzungen in Paris ungünstiger sind“. 1977 hatte der Salon International des Industries de la Fourrure rund 15.000 Besucher; 17.000 im Jahr 1978 und 19.000 im Jahr 1979 (Aussteller 116, 118, 125). Die letzte Messe fand im März 1988 auf dem Ausstellungsgelände Parc des Expositions Paris-Nord statt.

„MEXA Moscow“, Moskau, Russland

„Fashion Street“, Eingang zur Messehalle der Mexa (2023)

Die erste Moskauer Pelzmesse MEXA fand 1999 statt. Einer der Höhepunkte des Jahres 2007 war die Modenschau der bekannten russischen Designerin Irina Krutikova. Unter den damals 85 Ausstellern aus 15 Ländern befanden sich die meisten namhaften westlichen Auktionshäuser. Der Besuch war mit 3900 Händlern und Einkäufern etwas rückläufig, was von dem Veranstalter auf die zugenommene Zahl von kleinen Verkaufsveranstaltungen zur selben Zeit in Moskau zurückgeführt wurde.

Im Jahr 2009 wurde die internationale Fachmesse für Pelz und Pelzveredelung in das offizielle Auslandsmesseprogramm des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft aufgenommen. Damit konnte erstmals ein deutscher Gemeinschaftsstand auf der Messe eingerichtet werden, der den deutschen Unternehmen der Pelzindustrie den Einstieg in den russischen Pelzmarkt erleichtern sollte.

Die Messe wurde vom deutschen Messeveranstalter OWP Ost-West-Partner GmbH auf dem zentralen Messegelände Expocenter in Moskau organisiert. Die letzte MEXA Moscow (Internationale Fachmesse für Pelz und Pelzverarbeitung) fand vom 15. bis 17. Oktober 2013 statt. Alternative Veranstaltungen sind die LeShow Moskau und die Fashion Style Russia, auf denen neben regulärer Kleidung und Schuhen auch Pelz- und Lederkollektionen angeboten werden.

„Salon Espaňol de Peleteria y Confeccion en Piel“, „Iberpiel“, Madrid, Spanien

Die erste spanische Pelzmesse Iberpiel fand im Jahr 1979 statt. Von der Madrider Pelzmesse Iberpiel im Jahr 1994 wurde berichtet, dass sie unter einer erstmals stattgefundenen eigenen Pelzmesse in Barcelona zu leiden hatte. Die katalonische Regionalregierung hatte das dortige Projekt reichlich bezuschusst, so dass die Messe, mit rund 40 Ausstellern der Pelzbranche, eine „sehr edle Ausstattung“ aufwies.

Die Iberpiel bezeichnet sich inzwischen als Messe vor allem für Lederbekleidung, Handtaschen, Reisegepäck und Modeaccessoires. Im Jahr 2008 wurde die 21. Messe der mit der Schuh- und Ledermesse Modacalzado zusammengelegten Messe gemeldet, zu der später die Simm hinzukam.

„American International Fur Fair (AIFF)“, New York, Las Vegas, USA

Im Mai 1985 fand im New York Penta Hotel die dritte US Fur Expo statt, veranstaltet durch die Master Furriers' Guild of America. 1984 war in den USA die konkurrierende Pelzmesse in Las Vegas hinzugekommen. Aus deutscher Sicht befand sich die AIFF in Las Vegas im Vergleich zur Frankfurter Messe im Jahr 1985 noch in der Entwicklungsphase, trotz einer Rekordbeteiligung von 155 Ausstellern. Der Pelzabsatz in den USA wurde in der Zeit auf etwa doppelt so hoch wie in der Bundesrepublik geschätzt. Größtes ausländisches Ausstellungsland war in dem Jahr die Bundesrepublik. Beeindruckt hat die Pelzgala in einem Theatersaal mit etwa 1000 Plätzen und die anschließende, sogenannten MGM Jubilee Show, ein „echtes Hollywood-Spektakel“. 1986 kehrte die AIFF nach New York zurück, jetzt in das neu errichtete Javits Center.

„Montreal Fur Show“, „Canadian International Fur Fair“, Montréal, Kanada

Im Jahr 1986 fand die kanadische Pelzmesse als Montreal Fur Show das erste Mal statt. Anfangs wurde sie in großen Hotels durchgeführt, jedes Jahr abwechselnd in Montreal und Toronto statt.

Die Pelzmesse in Montreal, unter der Schirmherrschaft des Council of Canada, war nach eigener Angabe im Jahr 1986 die größte in Nordamerika. 1986 kamen die Käufer vor allem aus den USA. Im Jahr 1989 umfasste die gesamte Ausstellungsfläche 13.000 m², es beteiligten sich etwa 250 Firmen aus 17 Ländern. Nach 1993, unter dem Namen Canadian International Fur Fair, gab der Veranstalter NAFFEM die Messe auf.

Japan Fur Fair

Verzeichnis der deutschen Teilnehmer an den Messen in Tokio und Osaka (1984)

Vom 18. bis 21. Februar 1991 fand in Tokio erstmals die von Thomas Steinmark, Präsident der Frankfurter Messegesellschaft Fur & Fashion, ins Leben gerufene Pelzmesse Japan Fur Fair statt. Es wurden etwa 75 Aussteller aus 14 Ländern erwartet. Die Messe geschah in Zusammenarbeit mit dem japanischen Kürschnerverband. Auch 1994 lief die Messe, angelehnt an den Namen und veranstaltet von der Frankfurter Messegesellschaft Fur & Fashion, in der Fachpresse unter dem Namen Fur & Fashion Japan Fair. Es stellten 80 Firmen aus 16 Ländern aus. Eine Gruppe von neun deutschen Pelzkonfektionären zeigte ihre Kollektionen zuvor im New Olani Hotel in Tokio und im Nankai South Tower Hotel. Auch 1995 zeigten sich die befragten Aussteller einschließlich Deutschlands mit dem Verkauf zufrieden. Eine Fachzeitschrift bezeichnete 1989 die Veranstaltung als eine Ausstellung in der Art kleiner Messen, bei denen die Teilnehmer jeweils ihre eigenen Stände haben. Mit dem Ende des kurzen wirtschaftlichen Booms in Japan wurde die Messe gegen Ende der 1990er Jahre eingestellt.

Rauchwarenmesse in Nischni Nowgorod, Russland

Persianerfell-Händler-auf der Nischni-Nowgorod-Messe (vor 1911)

Die 1817 als Nachfolger der in Makarjewo abgebrannten Messe entstandene Pelz- beziehungsweise Rauchwarenmesse in Nischni Nowgorod war Teil des „Großen Jahrmarkts von Nischni Nowgorod“, des zeitweiligen Hauptmarktes zwischen Asien und Europa. Nach alter russischer Zeitrechnung (13 Tage später als der Gregorianische Kalender) wurde die Messe jeweils von Mitte Juli bis Ende August oder Anfang September abgehalten.

Bis vor dem Ersten Weltkrieg war es neben anderen innerrussisch gehandelten Waren vor allem der Leder und Schaffellhandel, der den Markt bestimmte. Von größter Bedeutung wurde dann das Rauchwarengeschäft, der Handel mit Pelzfellen und internationalen Messebesuchern. Wesentliche Kunden der russischen Fellauktionen waren die Händler des Pelzhandelszentrum des Leipziger Brühl. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges resümierte die Messeleitung: „die Abwesenheit der ausländischen, hauptsächlich Leipziger Firmen […], die in normalen Zeiten als die größten Käufer des Jahrmarktes galten“, mache sich bemerkbar. Noch 1922 betrug der Gesamtumsatz im Pelzbereich in Nischni Nowgorod mehrere hundert Millionen Rubel. Durch Maßnahmen der Sowjetregierung wurde er jedoch bedeutungslos.

Das ehemalige Messegelände beherbergt heute das größte Kongress- und Ausstellungszentrum in der Wolgaregion und ist einer der wichtigsten Veranstaltungsorte in Nischni Nowgorod.

Irbit-Messe, Russland

Irbit-Messegelände (vor 1914)

Der Pelzhandel auf der Irbit-Messe war der eigentliche Anlass ihrer Gründung, errichtet während der Regierungszeit des Zaren Michael I. (1596–1645). Sie erzielte Anfang des 20. Jahrhunderts einen erheblichen Gesamtumsatz, der jedoch deutlich kleiner war als auf dem, die Pelzmesse in Nischni Nowgorod umfassenden, Jahrmarkt. Obwohl sie weitab vom Verkehr liegt (kein Wasser- und anfangs noch ohne Bahnanschluss), war Irbit, nicht nur für sibirische Rauchwaren, die Felle von pelztragenden Tieren, die wichtigste Messestadt Russlands, und der bedeutendste Umschlagplatz. In Irbit kam ein Drittel aller sibirischen Waren zusammen, die Pelzwaren machten etwa 40 bis 50 Prozent des Gesamtumsatzes des Marktes aus. Der Handel mit diesen Fellen gab der Irbit-Messe auch ihre internationale Bedeutung. Die Messedauer betrug knapp einen Monat (25. Januar bis etwa 20. Februar, bei Bedarf bis 1. März).

Charkiw, Ukraine

Charkiw zur Zeit des Russischen Kaiserreichs (1890)

Charkow, auch Charkiw genannt, war seit Mitte des 17. Jahrhunderts ein Hauptstapelplatz für südrussische und sibirische Rohfelle. Auf den im Januar und Oktober stattfindenden Messen wurden neben Rauchwaren bereits fertig gearbeitete Pelzwaren gehandelt. Hier wurden den aus Russland und Mitteleuropa angereisten Fellhändlern die bis dahin angesammelten Vorräte angeboten. Zwar waren die Pelzmesse in Nischni Nowgorod und die in Kjachta und der Pelzhandel auf der Irbit-Messe an Stellenwert und Umfang wesentlich bedeutender, doch soll der jährliche Umsatz die beachtliche Höhe von etwa 100 Millionen Rubel erreicht haben. Von den Charkiwschen Messen hieß es 1864, dass sie an Größe des Umsatzes nur von den Messen in Nischni Nowgorod und Irbit übertroffen wurden.

Zumindest bis Ende der 1930er Jahre hatte die Charkower Rauchwarenmesse in der Form Bestand.

Wilna, Vilnius, Litauen

Die 1935 ins Leben gerufene, jährliche Pelzmesse in Wilna seit 1938 auch Internationale Pelzmesse in Vilnius (polnisch Międzynarodowych Targów Futrzarskich w Wilnie), fand, kriegsbedingt und vor allem wegen der Ermordung der jüdischen Branchenmitglieder, nur wenige Male statt. Ausstellungsflächen der nur für Geschäftsleute gedachten Veranstaltung waren bestimmte Messegebäude in der Stadt.

Die sechste Auktion für das laufende Jahr wurde Anfang Februar des Weltkriegsjahrs 1940 angekündigt. Organisiert wurde die Messe, wie zuvor, durch den Ingenieur Kavinokis. Am 25. Januar hatte bereits die 16. Pelzauktion in den Räumen der Handels-, Industrie- und Handwerkskammer Vilnius stattgefunden. In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass Vilnius vor dem Ersten Weltkrieg der wichtigste Handelsort für östliche Pelzwaren war, nach dem Hauptsammelplatz der Pelzmesse in Nischni Nowgorod.

Spätestens seit der deutschen Besetzung Litauens (1941–1944) fand wohl keine Messe mehr statt.

Rezeption

Seit etwa um die 1980er Jahre wandelte sich, beginnend in Europa, die Akzeptanz des Produktes Pelz. Zusammen mit anderen Tiererzeugnissen stand das Material, zeitweilig vorrangig, in der Kritik der Tierschutzbewegung und verlor seine Bedeutung in der Mode. Vor den Messegeländen fanden Demonstrationen von Pelzgegnern statt. 1986 trafen sich Verbandsrepräsentanten der Pelzbranche verschiedener Länder während der Messe in Montreal, um über eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu beraten. Deutschland, nach dem Zweiten Weltkrieg neben Amerika und Japan zeitweilig größter Pelzverbraucher, verlor an Bedeutung und die weltbedeutendste Pelzmesse in Frankfurt am Main gab im Jahr 2008 auf. In Italien wird die Branche durch die Mifur in Mailand vertreten, in Griechenland durch die Kastoria International Fur Fair 2026. Die umsatzstärksten Pelzmessen finden inzwischen im asiatischen Raum statt.

Commons: Pelzmessen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ omogeneia.ana-mpa.gr 6. Juni 2012 (griech.) (Memento vom 8. April 2014 im Internet Archive)
  2. ↑ Kastoria International Fur Fair (englisch). Abgerufen am 26. Mai 2022.
  3. ↑ Website der Pelzmesse Kastoria. Abgerufen am 1. Juni 2026.
  4. ↑ 25th Comispel in Milan. In: Winckelmann Sales Report Nr. 305, Winckelmann Verlag Frankfurt am Main, S. 6.
  5. ↑ TheOneMilano 2022. In: Pelzmarkt Newsletter 11, 21. November 2021, S. 3.
  6. ↑ The international benchmark for high-end outerwear and fur (englisch). Website der Messe, abgerufen am 2. Juni 2026.
  7. ↑ Anmeldung zur Teilnahme an einem deutschen Gemeinschaftsstand in Hong Kong. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 1849, 28. September 2007, S. 4.
  8. ↑ Fur Fair – Pressemitteilung Zitat: Timothy Everest, Berater der Hong Kong Fur Federation (HKFF) und Geschäftsführer eines internationalen Pelzhandelsunternehmens (englisch). Abgerufen am 16. Juli 2026.
  9. ↑ Fur Fair. Website der Messe, abgerufen am 9. Juni 2026.
  10. ↑ Kiran Mahmood : IFF Secures Exclusive Discount for Furmark Members. Kiran Mahmood (IFF) (englisch). Abgerufen am 16. Juli 2026.
  11. ↑ The International Fur Federation invites you to Seoul for the 2022 International Fur & Leather Expo "Fashion Fur & Leather" Magazin, 1. Februar 2022 (englisch). Abgerufen am 16. Juli 2026.
  12. ↑ About the Fair 5th Mar, 2025 to 7th Mar, 2025 at Grand Intercontinental Seoul Parnas 521 Teheran-ro Gangnam-gu 06164, Seoul, Korea, IFF Fairs (englisch). Abgerufen am 16. Juli 2026.
  13. ↑ IFF Fur & Leather Expo Seoul 5. bis 7. März 2025. In: Pelzmarkt Newsletter 04/25, Deutscher Pelzverband, S. 7. Abgerufen am 9. Mai 2026 (PDF).
  14. ↑ International Fur & Leather Expo, Almaty 2023. In: Pelzmarkt. Newsletter des Deutschen Pelzverbandes Nr. 11, November/Dezember 2022, S. 5.
  15. ↑ "Kazakhstan in the spotlight": manufacturers of clothing, footwear and accessories shared their views on the prospects of the Kazakh market. CAF Central Asia Fashion, 11. August 2023. Abgerufen am 21. Juli 2026CAF
  16. ↑ el Eliteline, International Exhibition of Footwear, Fur, Leather and Accessories. Abgerufen am 18. Juli 2026.
  17. ↑ Rege Nachfrage an der Herbstveranstaltung der MEXA MOSCOW 2006. openPR, 29. August 2006. Abgerufen am 29. August 2026
  18. 1 2 Hermann Philippsberg: Die Rauchwaren-Messe in Nishnij-Nowgorod und ihre Beziehungen zum Leipziger Rauchwarenhandel bis zum Ausbruch des Weltkrieges. (1. Teil) In: Die Pelzkonfektion, 2. Jahrgang, Nr. 1, Berlin, Januar 1926, S. 72–79.
  19. ↑ Francis Weiss: From Adam to Madam. Aus dem Originalmanuskript Teil 2 (von 2) (ca. 1980/1990er Jahre), im Manuskript S. „202“ (206), „205“ (209). (englisch).
  20. ↑ Alexander Tuma: Pelz-Lexikon. Pelz- und Rauhwarenkunde, Band XXI. Alexander Tuma, Wien 1951, S. 209, Stichwort „Wildware“.: „Es gibt wohl kaum ein Gebiet in der Pelzwirtschaft, in dem es derart verschiedene Auffassungen gibt [was darunter zusammengefasst wird] wie bei Wildware.“
  21. ↑ Alice Hecht: Von der slawischen Doppelsiedlung zur mittelalterlichen Handelsstadt. In: Volker Rodekamp (Hrsg.): Leipzig. Stadt der Wa(h)ren Wunder. 500 Jahre Reichsmesseprivileg, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Leipziger Messe Verlag, 1997, S. 170.
  22. ↑ Ohne Autorenangabe: Die Entwicklung des Leipziger Rauchwarenhandels im Zusammenhang mit der Leipziger Messe. In: Der Rauchwarenmarkt. Nr. 16, Leipzig, 17. April 1936, S. 1–2; Nr. 18, 2. Mai 1936, S. 3.
  23. ↑ Paul Kunze: Die Geschichte des Rauchwarenhandels. Die Vergangenheit bis 1945 in Leipzig. In: Der Kürschner, 2. überarbeitete Auflage, J. P. Bachem Verlagsbuchhandlung Köln, 19556, S. 267.
  24. ↑ DDR-Briefmarken 1949; 1949; 1958; 1958; 1967.
  25. ↑ Dieter Wieland: Organisation des Rauchwarenmarkts. CB-Verlag Carl Boldt, Berlin/Frankfurt am Main, 1972, ISBN 3-920731-01-8.
  26. ↑ Otto Nauen: Zur Geschichte der deutschen Rauchwarenwirtschaft 1945 bis 1951; 1952 bis 1962. In: 350 Jahre Thorer. Frankfurt am Main, 1962, S. 145–184.
  27. 1 2 Willi Treusch: Messe- und Verbands-Chronik von 25 Jahren… Manuskript 1972, S. 27, 45 (Sammlung G. & C. Franke).
  28. ↑ Henning Zeumer: Die internationale Stellung der deutschen Rauchwaren-Wirtschaft unter besonderer Berücksichtigung des Standortes Frankfurt/Main (Inhaltsverzeichnis). Diplomarbeit, Universität Mannheim, Selbstverlag 1985.
  29. ↑ Rudolf Sonntag: Übrigens … In: Winckelmann Pelzmarkt 578/9, Frankfurt am Main, S. 12–13.
  30. ↑ Friedrich Hering: Frankfurt am Main. Die neue westdeutsche Rauchwarenzentrale. In: Der Kürschner, 2. verbesserte Auflage, Verlag J. P. Bachem, Köln, S. 273.
  31. ↑ Ausstellerausweis Richard Franke, Murrhardt.
  32. ↑ S.I.F. 83, Paris, Porte de Versailles, Hall 4, 23-27 Marzo 1983. Inserat in: Pellicce Moda Nr. 1, Mailand, Januar/Februar 1983, S. 184.
  33. ↑ Internazional Pelzsalon. Inserat in Winckelmann Pelzmarkt Nr. 784, 15. Februar 1985, S. 16.
  34. ↑ Das Ausland meldet. In: Die Pelzmotte Nr. 2, 1991, Rifra Verlag Murrhardt, S. 20.
  35. ↑ Willi Treusch: Messe- und Verbands-Chronik von 25 Jahren−, 1972, S. 41–42 (Sammlung Kuhn).
  36. ↑ Salon International des Industries de la Fourrure. Inserat in: Pellicce Moda, Mailand, Februar 1980, S. 201 (italienisch).
  37. ↑ Ihre Präsenz: Ein Muss. Inserat, Comité des Expositions de Paris. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 936, 5. Februar 1988, S. 13.
  38. ↑ Mexa Moskau. Auszugsweise veröffentlichter Bericht der Ost-West-Partner, Weiden. In: Wickelmann Pelzmarkt Nr. 1854, 2. November 2007, S. 2.
  39. ↑ Anke Prokasky: Mexa Moscow. In: Textilwirtschaft, 20. Januar 2009. Abgerufen am 11. Juli 2026.
  40. ↑ Inserat VVIII Salon Espaňol de Peleteria y Confeccion en Piel. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 885, 6. Februar 1987, S. 8.
  41. ↑ Iberpiel in Madrid unter ungünstigem Stern. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 1238, 13. Mai 1994, S. 1–2.
  42. ↑ MODACALZADO + IBERPIEL Trade show in Madrid, Spain | Buyers of accessories, handbags and garments in Europe. Modocalzado Iberpiel. Abgerufen am 21. Juli 2026.
  43. ↑ CMS-Adminstrazor: More than 350 companies confirm participation at Modacalzado + Iberpiel. 21. Januar 2008, Leather International (englisch). Abgerufen am 26. September 2026.
  44. ↑ Modacalzado. Textilwirtschaft, abgerufen am 26. September 2026.
  45. ↑ US Fur Expo von 22. bis 24. Mai 1985. In: Winckelmann Pelzmarkt, Nr. 785, 22. Februar 1985, S. 5.
  46. ↑ US-Pelzmesse 1984 – Las Vegas. In: Pelzwirtschaft Nr. 9, CB-Verlag Carl Boldt, September, 1983, S. 34.
  47. ↑ J.W.: AIFF in Las Vegas: Pelze in der Wüste. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 790, 29. März 1985, S. 1–4 (korrigierte Ausstellerzahl laut Ausgabe Nr. 791).
  48. ↑ Bundesrepublik größtes europäisches Ausstellungsland auf der AIFF 1985. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 795, 3. Mai 1985, S. 11.
  49. ↑ J.W.: Schlußbericht zur AIFF in Las Vegas. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 791, 4. April 1985, S. 7.
  50. ↑ Gute Buchungen für amerikanische Pelzmesse. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 931, 17. Januar 1986, S. 5.
  51. ↑ North American Fur and Fashion Exposition of Montreal (NAFFEM). Encyclo Fashion,1. Oktober 2004. Abgerufen am 27. September 2026
  52. ↑ North American Fur and Fashion Exposition of Montreal (NAFFEM) Encyclo Fashion, (englisch). Abgerufen am 14. Oktober 2026
  53. ↑ Canadian International Fur Fair Montréal. Inserat in: Pellicce Moda, Mailand, Januar/Februar 1986, S. 187.
  54. ↑ 1986 Canadian Fur Fair. In: Winckelmann International Fur Bulletin, Winckelmann Publications, London, S. IV (englisch).
  55. ↑ Good Attndance at Montreal Fair. In: Winckelmann Sales Report Nr. 308, Frankfurt am Main, 9. Mai 1989, S. 12 (englisch).
  56. ↑ Tokio: „A Pioneers Fashion Fair“. In: Arpel Fur Nr. 55/56, Dezember 1991, S. 206 (italienisch).
  57. ↑ Fur & Fashion Japan Fair Dates set. In: Winckelmann International Sales Report, Frankfurt am Main, , London10. August 1994 S. 4 (englisch).
  58. ↑ Prinzessin Takamado auf der Fur & Fashion Tokio. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 1227, 25. Februar 1994.
  59. ↑ German Fur Group in Japan. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 1225, 11. Februar 1994.
  60. ↑ Aussteller in Japan zeigen sich mit dem Verkauf zufrieden. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 1273, 24. Februar 1995, S. 1–2.
  61. ↑ German Exhibition in Tokyo and Osaka. In: Winckelmann Sales Report 302, 17. Februar 1989, S. 8 (englisch).
  62. ↑ History. zuki.com, abgerufen am 3. Oktober 2026.
  63. ↑ Georg Gleinow: Der große Jahrmarkt von Nishnij-Nowgorod. In: Russland und Asien, Richters’ russische Monographien, Band 1, 1925, Richters Verlagsanstalt, Abt. Buchverlag, Erfurt, Russische Abteilung Berlin, S. 65–84.
  64. 1 2 Goebel: Irbit (Rußland). Die Messe im Jahr 1907 (Bericht des Handelssachverständigen beim Kaiserlichen Generalkonsulat in St. Petersburg, erstattet im März 1907). In: Deutsches Handels-Archiv. Zeitschrift für Handel und Gewerbe, Reichsamt des Innern (Hrsg.), Zweiter Teil: Berichte über das Ausland. Jahrgang 1907, Verlag Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Berlin, 1907, S. 494–508.
  65. ↑ Emil Brass: Aus dem Reiche der Pelze. 2. verbesserte Auflage. Verlag der „Neuen Pelzwaren-Zeitung und Kürschner-Zeitung“, Berlin 1925, S. 253–254.
  66. ↑ ИСТОРИЯ НИЖЕГОРОДСКОЙ ЯРМАРКИ. (russisch). Abgerufen am 1. Juni 2026
  67. 1 2 Mosche Newiasky: Die Russische Pelz- und Lederindustrie. Inaugural-Dissertation der Philologisch-Historischen Abteilung der Philosophischen Fakultaet der Universität Basel zur Erlangung der Wuerde eines Doctor rerum politicarum, Kaunas 1927, S. 54–56.
  68. ↑ Ernst Schuster, Hans Wehberg: Der Wirtschaftskrieg. Königliches Institut für Seefahrt und Weltverkehr an der Universität Kiel, Kaiser Wilhelm Stiftung (Hrgr.), Kommissionsverlag Gustav Fischer, Jena 1917, S. 222. Abgerufen am 29. Januar 2024.
  69. 1 2 Ohne Autorenangabe: Rauchwarenmesse in Charkow – Beitrag zur Geschichte der Rauchwarenhandelsplätze. In: Der Rauchwarenmarkt. Nr. 41, 9. Oktober 1936, Verlag Dr. Paul Schöps, Leipzig, S. 5.
  70. ↑ Emil Brass: Aus dem Reiche der Pelze. 2. verbesserte Auflage. Verlag der „Neuen Pelzwaren-Zeitung und Kürschner-Zeitung“, Berlin 1925, S. 251.
  71. ↑ Alexander Petzholdt: Reise im westlichen und südlichen europäischen Russland im Jahre 1855. Hermann Fries, Leipzig 1864, S. 417. Zuletzt abgerufen am 18. Dezember 2019.
  72. ↑ Vilnius — tarptautinis kailių prekybos centras (Vilnius ist ein internationales Pelzhandelszentrum). (litauisch). 1. Februar 1940. Abgerufen am 23. Juli 2021.
  73. ↑ Žydų ekonomin. požicijos Vilniuje. In: Apzvalga, S. 5, 22. Oktober 1939. Abgerufen am 26. Juli 2021 (litauisch).
  74. ↑ Beratungen über Strategien gegen Antpelz-Aktivitäten im Rahmen der Pelzmesse Montral. In: Winckelmann Pelzmarkt, Nr. 849, 23. Mai 1986, S. 4–5.