Als Peripherie-Radios (französisch: radios périphériques) oder Peripheriesender wurden kommerzielle Hörfunk-Sender bezeichnet, die aus dem Ausland in ein Zielgebiet sendeten, in dem kommerzieller Hörfunk (noch) nicht erlaubt war. Anders als Piratensender wurden sie in der Regel legal betrieben.
Hauptsächlich wurde der Begriff für Frankreich als Zielgebiet verwendet und meinte dann die Sender
Auch andere Länder waren das Ziel kommerzieller Sendeaktivitäten in der ausländischen Peripherie. Bekannte Beispiele:
UKW-Sender am Rand von Österreich (1990) |
Eine weitere Möglichkeit zur Umgehung des Privathörfunkverbots waren Sendungen aus internationalen Gewässern: