Für die Perkow-Reaktion werden viele unterschiedliche Mechanismen vorgeschlagen. Der hier vorgestellte Mechanismus stammt aus dem Buch „Comprehensive Organic Name Reactions and Reagents“ von Zerong Wang.
Im ersten Schritt greift das Phosphit an der Carbonylgruppe an. Anschließend folgt eine Umlagerung der Phosphorgruppierung, so dass schließlich das erwünschte Vinylphosphat freigesetzt wird.
Reaktionsmechanismus der Perkow-Reaktion
Anwendung
Die Perkow-Reaktion wird bei der Synthese folgender Insektizide angewandt:
R. Anliker, E. Beriger, M. Geiger, K. Schmid:Über die Synthese von Phosphamidon und seinen Abbau in Pflanzen. In: Helvetica Chimica Acta. Band44, Nr.6, 1961, S.1622–1645, doi:10.1002/hlca.19610440621.
Einzelnachweise
↑Alexander Senning:Elsevier’s Dictionary of Chemoetymology. The Whys and Whences of Chemical Nomenclature and Terminology. 1. Auflage. Elsevier, Amsterdam· Oxford 2006, ISBN 0-444-52239-5, S.301 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Werner Perkow, Klaus Ullerich, Friedrich Meyer:Neue Phosphorsäureester mit pupillenverengender Wirkung. In: Naturwissenschaften. Band39, Nr.15, 1952, S.353, doi:10.1007/BF00589945.
↑Werner Perkow:Umsetzungen mit Alkylphosphiten. I. Mitteil.: Umlagerungen bei der Reaktion mit Chloral und Bromal. In: Chemische Berichte. Band87, Nr.5, 1954, S.755–758, doi:10.1002/cber.19540870521.