| Perlenfruchttaube | ||||||||||
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Perlenfruchttaube (Ptilinopus perlatus) | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Ptilinopus perlatus | ||||||||||
| (Temminck, 1835) |

Die Perlenfruchttaube (Ptilinopus perlatus) ist eine Vogelart, die zur Gattung der Flaumfußtauben (Ptilinopus) zählt.
Perlenfruchttauben erreichen eine Größe von ca. 27–28 Zentimetern und ein Gewicht von 245 bis 257 Gramm. Farblich besteht zwischen den Geschlechtern kein Unterschied. Der Kopf der Tauben hat eine olivgraue Farbe. Die Oberseite sowie die Flügel sind kräftig grün gefärbt. Die markanten rosa Flecke auf den grünen Flügeln sind unverkennbar und für den Trivialnamen der Art verantwortlich. Die Kehle ist weißgrau, die Brust bräunlich, der Bauch hellgrau bis graugrün. Der Schnabel sowie ein Augenring sind gelblich. Die Iris ist rotbraun, Beine und Füße sind fleischig rot.
Die Perlenfruchttaube kommt auf Neuguinea, sowohl in Westneuguinea als auch in Papua-Neuguinea sowie auf einigen Nebeninseln in Wäldern verbreitet vor. Die Höhenverbreitung reicht vom Meeresspiegel bis auf 1220 Meter. Es werden drei Unterarten geführt.
Die Perlenfruchttaube wird zuweilen in Zoos gehalten, in Deutschland beispielsweise im Zoologischen Garten Berlin oder im Weltvogelpark Walsrode.
Die Rufe werden einmal als Folge von 10–13 kurzen „hoo“-Lauten beschrieben, die langsam beginnen, un deutlich schneller und lauter werden über etwa 5 Sekunden; und zum anderen als Folge abwechselnd ansteigender und abfallender Laute auf jeweils etwas unterschiedlicher Tonhöhe.
Perlenfruchttauben leben in Gruppen und ernähren sich in erster Linie von Früchten, beispielsweise Feigen (Ficus). Die Populationsgröße schwankt in Abhängigkeit vom Fruchtangebot an den fruchttragenden Bäumen. Das Brutgeschäft kann zu jeder Zeit im Jahr stattfinden, Schwerpunkte wurden im Juni und August beobachtet. Ihre Nester sind einfache Plattformen aus wenigen verflochtenen Zweigen. Ein Gelege enthält in der Regel ein einzelnes weißes Ei.
Die Perlenfruchttaube ist in ihren Vorkommensgebieten nicht selten und wird demzufolge von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als „least concern = nicht gefährdet“ geführt.