| Peroryctes trigonodon | ||||||||||||
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Peroryctes trigonodon | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Peroryctes trigonodon | ||||||||||||
| Travouillon et al., 2026 |
Peroryctes trigonodon ist eine Beuteltierart aus der Ordnung der Nasenbeutler, die im indonesischen Westen von Neuguinea vorkommt und erst im Jahr 2026 erstbeschrieben wurde.
Die Typusexemplare haben eine Kopf-Rumpf-Länge von 26,5 bis 35,5 Zentimeter, einen 12 bis 15 Zentimeter langer Schwanz, eine Hinterfußlänge von 6,1 bis 7,5 Zentimeter, 2,8 bis 3,1 Zentimeter lange Ohren und wiegen zwischen 342 und 900 Gramm. Insgesamt ähneln die Tiere dem Raffray-Neuguinea-Nasenbeutler (Peroryctes raffrayana), der Typusart der Gattung Peroryctes. Im Unterschied zu diesem ist die Beschuppung des Schwanzes bei P. trigonodon weniger deutlich ausgeprägt. Außerdem ragen die Haare bei P. trigonodon einige Millimeter über die Schwanzspitze hinaus, beim Raffray-Neuguinea-Nasenbeutler hingegen nicht. An den Rändern der Fußballen stehen die Haare dichter als beim Raffray-Neuguinea-Nasenbeutler. Verglichen mit dem Riesen-Neuguinea-Nasenbeutler (Peroryctes broadbenti) ist P. trigonodon viel kleiner und hat ein längeres und dunkleres Fell. Die Art-Bezeichnung trigonodon verweist auf die dreieckigen Zähne der Art.
Alle bisher gefundenen Exemplare von Peroryctes trigonodon stammen aus dem westlichen Abschnitt des sehr isolierten Baliem-Tals im zentralen Hochland im Westen von Neuguinea. Das Hochtal wird vom Baliem-Fluss durchflossen und ist von hohen Bergen und Hügeln aus Kalkstein umgeben. Es hat ein Mikroklima, das es bestimmten Vegetationsgemeinschaften ermöglicht, in einer wesentlich höheren Lage zu überleben als im übrigen Neuguinea. Im Tal gibt es noch Reste des ursprünglichen Bergwaldes und von Sumpfwäldern. Die Pflanzenwelt wird geprägt von der Südbuche Nothofagus brassii, sowie von Warzeneiben, Evodiella, Syzygium und Phyllocladus. Wo die ursprüngliche Vegetation durch menschliche Aktivitäten gestört worden ist, dominiert das Schmielengras Deschampsia klossii, Baumfarne der Gattung Cyathea und strauchartig wachsende Rhododendren. In den Sumpfwäldern ist die Schuppenzeder Libocedrus papuana häufig.