Perplexity Comet ist ein KI-gestützter Webbrowser des US-amerikanischen Start-ups Perplexity AI, der auf Chromium basiert. Er ist für die Betriebssysteme Windows, macOS, Android sowie iOS verfügbar.
Am 24. Februar 2025 wurde der Browser erstmals offiziell angekündigt und wurde schließlich am 9. Juli 2025 für Windows und macOS veröffentlicht, jedoch vorerst ausschließlich für Abonnenten der Max-Version von Perplexity und anderen eingeladenen Nutzern. Am 22. August erfolgte die Erweiterung auf Abonnenten der Pro-Version, bevor er letztlich am 2. Oktober 2025 für alle freigegeben wurde.
Am 20. November 2025 erschien mit einer Version für Android die erste für Mobilgeräte. Am 18. März 2026 wurde zuletzt die Version für iOS veröffentlicht.
Die hauseigene Suchmaschine Perplexity ist im Browser als Standardsuchmaschine hinterlegt und liefert daher Antworten in natürlicher Sprache anstatt Links, jedoch kann ebenfalls Google genutzt werden.
Der KI-Assistent bildet die Hauptfunktion des Browsers. Er ist entweder über eine Seitenleiste oder über ein Chatfenster aufrufbar und ermöglicht es, die aktuell geöffneten Webseiten zusammenzufassen sowie Fragen – auch tabübergreifend – zu jenen zu stellen. Darüber hinaus unterstützt er eigenständige Recherchen zu anderen Themen und kann daher auch als Suchmaschine genutzt werden.
Zusätzlich zum Assistant kann der Comet Agent eigenständig im Web agieren. Daher kann er beispielsweise Einkäufe tätigen, E-Mails schreiben, Formulare ausfüllen oder anderweitig den Browser selbstständig bedienen. Des Weiteren kann er geöffnete Tabs organisieren, also z. B. Tabgruppen erstellen und doppelte Tabs schließen.
Bei mehreren Tests konnte herausgefunden werden, dass der Agent bei schwereren und längeren Aufgaben wiederholt Probleme hat. Beispielsweise sollte 2025 in einem Test ein Parkplatz gebucht werden, was funktionierte, jedoch in einem falschen Zeitraum.
Im Oktober 2025 fand die Sicherheitsfirma LayerX heraus, dass Angreifer über manipulierte Links auf Nutzerdaten zugreifen können. Nutzer müssen auf diesen Link zugreifen und hinter dem Link steckt ein Prompt an den KI-Assistenten, auf den die Angreifer danach zugreifen können und über ihn personenbezogene Daten abfragen können. Perplexity behauptete, dass keine Sicherheitsbedenken festgestellt werden können.
Der Browser verlangt für einige Funktionen vollständigen Zugriff auf das Google-Konto und sammelt während der Benutzung des Browsers viele Nutzerdaten. Obzwar Perplexity versichert, Nutzerdaten lokal zu speichern und nicht für das Training von KI-Modellen zu nutzen, gab der CEO Aravind Srinivas bekannt, jene Daten für Werbung nutzen zu wollen.