Als nichtflüchtige Speicher (Mehrzahl; Einzahl: „nichtflüchtiger Speicher“; dies lehnübersetzt aus dem amerikanischen non-volatile memory, NVM) – zudem genauer „nichtflüchtige Datenspeicher“ und (wieder allgemeiner) auch „persistente Speicher“, übersetzt also als „Dauerspeicher“ oder auch Festspeicher – werden in der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) verschiedene Datenspeicher bezeichnet, deren gespeicherte Daten auch ohne Versorgung mit einer Betriebsspannung (z. B. im „ausgeschalteten“ Zustand eines Computers) erhalten bleiben.
Das Gegenstück zum nichtflüchtigen Speicher ist der flüchtige Speicher. Halbleiterspeicher beider Typen werden in der Mikroelektronik u. a. als Speicherbausteine realisiert.
Nichtflüchtige Speicher werden heute fast ausschließlich Sekundärspeicher genannt (Halbleiterspeicher wie EEPROM und Flash-Speicher, z. B. in SSDs); der Definition nach zählen darunter jedoch auch magnetische (wie Festplatten und Magnetbänder) sowie optische Datenträger (u. a. CDs und Blu-ray Discs).
In den Anfangstagen der Informationstechnik wurden Trommelspeicher und Kernspeicher als nichtflüchtige Speicher eingesetzt. Außerdem existieren nichtflüchtige Arbeitsspeicher (Non-volatile random access memory, NVRAM). Beispiele dieser Klasse von RAMs sind Ferroelectric Random-Access Memory (FeRAM), Magnetoresistive Random Access Memory (MRAM) und Phase-change Random Access Memory (PCRAM).