| Petagnia occlusa | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Petagnia | ||||||||||||
| Rondani, 1856 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Petagnia occlusa | ||||||||||||
| Rondani, 1856 |
Petagnia occlusa ist ein Zweiflügler aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Die Art wurde 1856 von dem italienischen Entomologen Camillo Rondani erstbeschrieben und der neu eingeführten Gattung Petagnia zugeordnet. Das lateinische Art-Epitheton occlusa bedeutet „geschlossen“.
Ein Synonym von Petagnia occlusa ist Petagnia subpetiolata Rondani, 1859. Petagnia ist monotypisch, das heißt, sie besteht aus nur einer einzigen beschriebenen Art. Die Gattung Petagnia wird der Tribus Polideini innerhalb der Unterfamilie Tachininae zugeordnet.
Es handelt sich um 4–5 mm lange beborstete Fliegen. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Petagnia nach Cerretti et al. (2012). Die Parafaziale sind mit einigen kurzen Börstchen (Setulae) unterhalb der oberen Hälfte besetzt. Die Palpi sind reduziert, höchstens so lang wie der Durchmesser des Prämentums. Das Postpronotum ist mit 2 Borsten besetzt. Es ist nur eine postsuturale Supraalarborste vorhanden. Das Scutellum ist ohne gekreuzte Apikalborsten. Der Abschnitt der Ader M zwischen den Queradern R-M und DM-Cu ist kürzer als der Abschnitt zwischen DM-Cu und dem Knick von M. Die Hintertibien (Schienen) sind mit 3 dorsalen Präapikalborsten besetzt.
Petagnia occlusa kommt in der westlichen Paläarktis vor. Nachweise der Art gibt es aus Tschechien, Polen, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Slowenien, Bulgarien, Kleinasien und aus dem Kaukasus.
Petagnia occlusa ist ein Endoparasitoid. Wirte sind offenbar noch nicht bekannt.